Abo
  • Services:

Biometrie: Polar OH1 misst den Puls am Arm

Kein Smartphone, keine Uhr und kein Brustgurt - aber trotzdem alle Pulsdaten: Mit einem neuen Gerät zur optischen Herzfrequenzmessung am Oberarm möchte Polar besonders genaue Daten erfassen, die auch für Apps wie Runtastic oder Strava genutzt werden können.

Artikel veröffentlicht am ,
Polar OH1 im Einsatz
Polar OH1 im Einsatz (Bild: Polar)

Polar gilt eigentlich als Pionier, wenn es um die Messung der Herzfrequenz beim Sport mit Brustgurten geht - was über einen direkt abgegriffenen elektrischen Impuls funktioniert und besonders genau ist. Auf der Ifa 2017 in Berlin hat das Unternehmen ein Wearable namens OH1 vorgestellt, das den Puls mit einem optischen Verfahren am Oberarm ermittelt.

  • Polar OH1 (Bild: Polar)
  • Polar OH1 (Bild: Polar)
  • Polar OH1 (Bild: Polar)
Polar OH1 (Bild: Polar)
Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Detmold
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart

Das System ist im Grunde das gleiche wie bei der Herzfrequenzmessung am Handgelenk, das inzwischen bei vielen Smartwatches und Fitnesstrackern Standard ist. Polar verwendet im OH1 genauso wie in seinen Sportuhren M430 und M600 sechs grüne LEDs und einen Sensor, mit denen die Veränderungen beim Blutstrom für den Puls analysiert werden.

Das Polar OH1 wird allerdings nicht am Handgelenk getragen, sondern am Oberarm. Vorteil: Dort sitzt das Gerät ruhiger auf, sodass es weniger leicht zu Messfehlern kommt. Das kleine Unternehmen Scosche bietet schon länger einen Pulsmesser namens Rhythm+ an, der im Grunde das gleiche Prinzip nutzt, und dessen Ergebnisse als ähnlich zuverlässig gelten wie die, die ein klassischer Brustgurt misst - entsprechend beliebt ist das Rhythm+ bei Ausdauersportlern.

Datenaustausch per Bluetooth

Das OH1 kann seine Daten an jedes Bluetooth-LE-kompatible Gerät schicken - an Sportuhren und Fahrradcomputer von Polar, an die App Polar Beat zum Zusammenführen mit GPS-Informationen, aber auch an Hardware anderer Hersteller etwa im Fitnessstudio. Wer mag, kann mit dem OH1 seinen Puls auch beim Schwimmen erfassen: Laut Polar funktioniert das, die Wasserbeständigkeit wird mit bis zu 30 Meter Tiefe angegeben.

Das Wearable verfügt über einen integrierten Speicher, der bis zu 200 Stunden Trainingsdaten speichern kann - anschließend können sie dann etwa auf das Herstellerportal Polar Flow übertragen werden. Der Akku soll rund zwölf Stunden halten, die Firmware soll per WLAN aktualisiert werden können. Das Polar OH1 wird mittels eines Stoffbandes fixiert und soll ab Mitte September 2017 für rund 80 Euro erhältlich sein.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (nur für Prime-Mitglieder)

Hotohori 04. Sep 2017

Selbst am Oberschenkel ginge es, wenn das Band nur lang genug ist. Die Frage ist halt...


Folgen Sie uns
       


Alt gegen neu - Model M im Test

Das US-Unternehmen Unicomp bietet Tastaturen mit Buckling-Spring-Schalter an - so wie sie einst bei IBMs Model-M-Modellen verwendet wurden. Die Kunststoffteile sind zwar nicht so hochwertig wie die des Originals, die neuen Model Ms sind aber dennoch sehr gute Tastaturen.

Alt gegen neu - Model M im Test Video aufrufen
Esa: Sonnensystemforschung ohne Plutonium
Esa
Sonnensystemforschung ohne Plutonium

Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  2. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder
  3. Raumfahrt China lädt die Welt zur neuen Raumstation ein

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Medizintechnik Künstliche Intelligenz erschnüffelt Krankheiten
  2. Dota 2 128.000 CPU-Kerne schlagen fünf menschliche Helden
  3. KI-Bundesverband Deutschland soll mehr für KI-Forschung tun

    •  /