Biologisches Gehäuse: Bohnen spielen Ogg Vorbis und Flac
Hülsenfrüchte und Nüsse sind nach Ansicht des Londoner Startups Cybotanics(öffnet im neuen Fenster) die idealen Gehäuse für winzige, portable Musikspieler. Das iBean steckt in einer Hülsenfrucht, während iTagua in einer Steinnuss(öffnet im neuen Fenster) untergebracht ist. Von außen sind die ausgehöhlten Biogehäuse schnell zu erkennen: Die Start- und Stoppknöpfe und der Kopfhörerausgang zeigen eindeutig, dass es keine Lebensmittel mehr sind, die der Anwender in den Händen hält.

Der Bau der ungewöhnlichen MP3-Player, die auch die verlustlosen Audioformate Monkey's Audio, Flac und Ogg Vorbis unterstützen, wird über Kickstarter(öffnet im neuen Fenster) finanziert. Gefertigt werden sie im kolumbianischen Bogota, wo die Nüsse und Bohnen wachsen.
Die Bohne wird poliert, ein Loch gebohrt und dann ihr Inneres vorsichtig entfernt, die Elektronik samt Akku sowie die Bedienknöpfe eingesetzt, die die entstandene Öffnung verschließen und ebenfalls aus der Steinnuss gefertigt werden. Die getrocknete Steinnuss kann auch gefärbt und bemalt bestellt werden.
Biologische Verpackung
Beide Musikspieler bieten 2 GByte Speicherplatz. Selbst die Verpackung der Geräte ist biologisch: Neben einem ausgehöhltem Bambusrohr wurden Kokosfasern als Füllmaterial und Latex verwendet. Die Kunststoffkuppel besteht aus dem biokompatiblen Polylactid(öffnet im neuen Fenster) .
Die Entwickler benötigen 30.000 Britische Pfund, was etwa 35.000 Euro entspricht. Ein Player kostet umgerechnet rund 45 Euro. Die Kampagne ist gerade erst angelaufen und dauert noch bis zum 5. September 2013.
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