Abo
  • Services:
Anzeige
Biohacker im Heimlabor
Biohacker im Heimlabor (Bild: Daniel Pook/Golem.de)

Die Suche nach dem Bio-Compiler

Sarah Chareza ist Biochemikerin. Sie hat einen Doktortitel und arbeitet in einem Berliner Institut, das nach Mitteln gegen Krankheiten wie Krebs oder Parkinson forscht. Forschen und experimentieren will sie auch in der Freizeit. Biochemie ist nicht nur ein Job, es ist das Leben. Und das macht bekanntlich nie Feierabend.

Anzeige

In Trojoks Labor zerstückelt Chareza eine Makrele. Darauf sollen später die Leuchtbakterien wachsen, die sich sonst nur im Meer verbreiten. Dort helfen sie anderen Lebewesen zum Beispiel, sich auf der hellen Meeresoberfläche vor Feinden zu tarnen. Oder sie bringen Organe von Tiefseefischen zum Leuchten, um Beute anzuziehen. Dafür besitzen die Bakterien sogenannte Lux-Gene (Leuchtgene), die aktiviert werden, wenn viele der Organismen zusammentreffen. Den Zustand wollen Biohacker in ihrem Heimlabor künstlich herbeiführen.

Wissenschaftler nutzen die Leuchtfähigkeit von Bakterien zum Beispiel, um die Wasserqualität zu überprüfen. Je stärker die Organismen leuchten, desto schlechter ist die Wasserqualität. Biohackern reicht das nicht. Sie lassen Pflanzen und Fische leuchten, indem sie ihnen die Lux-Gene einsetzen. In Kalifornien wollen Hobbyforscher sogar ganze Straßenzüge mit leuchtenden Bäumen erhellen, um Straßenlaternen zu ersetzen.

Die Möglichkeiten scheinen beinahe grenzenlos. Aber die Experimente der Biohacker sind aufwendig und teuer. DNA-Sequenzen können zwar am Computer verändert werden. Die künstlichen genetischen Bausteine müssen aber bei ausländischen Firmen bestellt werden. Damit ein Experiment gelingt, brauchen Forscher viele der geänderten Sequenzen.

Darum hoffen die Biohacker, dass es in ein paar Jahren einen DNA-Drucker für Heimanwender geben wird. Der kann geänderte und selbsterstelle Sequenzen einfach ausdrucken. Nur in die Zelle müssten sie ihn noch selbst einbauen. In Foren überlegen sie schon, wie der genetische Code wie Maschinensprache erstellt werden kann. Das Problem: Die DNA wird in den Organismen nicht so vorhersehbar wie ein Computerprogramm abgearbeitet. Das Leben kennt keine Abfolge von Maschinenbefehlen.

 Biohacking: Das Leben ist programmierbarDie mutierte Bäckerhefe 

eye home zur Startseite
Flandernss 12. Mai 2017

Hallo zusammen, in deinem Leben als Biohacker, was sind deine größten, alltäglichen...

DER GORF 06. Dez 2013

LOL; die hatte ich ganz vergessen! xD War das nicht die mit dem Typen mit den 2...

Eheran 06. Dez 2013

Noch eine Anmerkung: Um wirklich das Genom - kontrolliert - zu manipulieren wäre ein um...

Tuxianer 05. Dez 2013

Dem Autor des initialen Beitrages kann nur zugestimmt werden. Die beschwichtigenden...

DER GORF 04. Dez 2013

Das ist so ein Syndrom von Leuten die eigentlich schon alles haben. Fortschritt...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS, Erlangen
  2. Zweckverband Kommunales Rechenzentrum Niederrhein (KRZN), Kamp-Lintfort
  3. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  4. PBM Personal Business Machine AG, Köln


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 1,29€
  2. (-50%) 9,99€
  3. (-50%) 29,99€

Folgen Sie uns
       

  1. LAA

    Nokia und T-Mobile erreichen 1,3 GBit/s mit LTE

  2. Alcatel 1X

    Android-Go-Smartphone mit 2:1-Display kommt für 100 Euro

  3. Apple

    Ladestation Airpower soll im März 2018 auf den Markt kommen

  4. Radeon Software Adrenalin 18.2.3

    AMD-Treiber macht Sea of Thieves schneller

  5. Lifebook U938

    Das fast perfekte Business-Ultrabook bekommt vier Kerne

  6. Wochenrückblick

    Früher war nicht alles besser

  7. Raumfahrt

    Falsch abgebogen wegen Eingabefehler

  8. Cloud

    AWS bringt den Appstore für Serverless-Software

  9. Free-to-Play-Strategie

    Total War Arena beginnt den Betabetrieb

  10. Funkchip

    US-Grenzbeamte können Pass-Signaturen nicht prüfen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Homepod im Test: Smarter Lautsprecher für den Apple-affinen Popfan
Homepod im Test
Smarter Lautsprecher für den Apple-affinen Popfan
  1. Rückstände Homepod macht weiße Ringe auf Holzmöbeln
  2. Smarter Lautsprecher Homepod schwer reparierbar
  3. Smarter Lautsprecher Homepod-Reparaturen kosten fast so viel wie ein neues Gerät

Indiegames-Rundschau: Tiefseemonster, Cyberpunks und ein Kelte
Indiegames-Rundschau
Tiefseemonster, Cyberpunks und ein Kelte
  1. Indiegames-Rundschau Krawall mit Knetmännchen und ein Mann im Fass
  2. Games 2017 Die besten Indiespiele des Jahres

HP Omen X VR im Test: VR auf dem Rücken kann nur teils entzücken
HP Omen X VR im Test
VR auf dem Rücken kann nur teils entzücken
  1. 3D Rudder Blackhawk Mehr Frags mit Fußschlaufen
  2. Kreativ-Apps für VR-Headsets Austoben im VR-Atelier
  3. Apps und Games für VR-Headsets Der virtuelle Blade Runner und Sport mit Sparc

  1. Re: Wie bitte?

    Etas One | 04:35

  2. Re: Als fast Gehörloser kann ich sagen: Unnötig!

    Etas One | 04:34

  3. Re: Das sagt eine Schlange auch

    teenriot* | 02:24

  4. Re: LAA mit bereits erhältlichen Geräten

    RipClaw | 02:14

  5. Re: Android One war mal das Android Go

    DAGEGEN | 02:03


  1. 22:05

  2. 19:00

  3. 11:53

  4. 11:26

  5. 11:14

  6. 09:02

  7. 17:17

  8. 16:50


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel