• IT-Karriere:
  • Services:

Bing: Microsoft startet Service zum Löschen von Rachepornos

Rachepornos sollen bei Bing, OneDrive und Xbox Live schneller verschwinden. Außerdem werde der Zugriff blockiert, verspricht Microsoft.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Aufnahme der Gruppe Women against revenge porn
Aufnahme der Gruppe Women against revenge porn (Bild: Women against revenge porn)

Opfer von sogenannten Rachepornos sollen diese ohne ihr Einverständnis ins Netz gestellten Filme und Bilder leichter aus Microsofts Suchindex und Clouddiensten entfernen können. Dafür hat das Unternehmen eine Webseite eingerichtet, auf der Betroffene die Inhalte melden und deren Löschung beantragen können.

Stellenmarkt
  1. SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal
  2. DMK E-BUSINESS GmbH, Berlin, Potsdam

Wird der Antrag anerkannt, entfernt das Unternehmen Links aus seiner Suchmaschine Bing. Sind die Inhalte auf dem firmeneigenen OneDrive oder Xbox Live gespeichert, wird außerdem der Zugriff blockiert.

Die Seite ist momentan nur in englischer Sprache verfügbar, richtet sich aber an Nutzer in aller Welt. Auch Google bietet seit einiger Zeit einen solchen Service an.

Menschen werden gezielt bloßgestellt

Revenge-Porn-Plattformen veröffentlichen private pornografische Bilder oder Nacktaufnahmen mit dem vollen Namen und der Adresse der Opfer. Anbei stehen oft Links zu ihren Profilen auf sozialen Netzwerken. Oft werden aus Rache auch in sozialen Netzwerken pornografische Aufnahmen von früheren Partnern ohne Zustimmung veröffentlicht. In England und Wales sowie den US-Bundesstaaten Kalifornien und New Jersey wurden bereits Gesetze dagegen erlassen.

In Deutschland finden Rachepornos zwar keine explizite Erwähnung als Straftatbestand, werden aber von existierenden Gesetzen abgedeckt. Je nach Schwere des Falls kann es sich dabei um eine schwere Verletzung des Persönlichkeitsrechts handeln, aber auch um den Straftatbestand der Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen. Mögliche Konsequenzen für Täter sind Schmerzensgeldzahlungen, Haftstrafen oder Geldstrafen.

Das Bundesjustizministerium hatte auf Anfrage von Golem.de mitgeteilt, dass die Verbreitung von intimen Bildern ohne die Zustimmung der gezeigten Person in Deutschland bereits unter Strafe gestellt sei. Die Regierung verweist auf Paragraf 22 des Kunsturhebergesetzes, der die Einwilligung des Abgebildeten für die Verbreitung und Veröffentlichung von Bildern voraussetzt.

So sei eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe vorgesehen, wenn solche Bildaufnahmen verbreitet oder veröffentlicht würden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 69,99€ (Release 18.06.)
  2. 79,99€ (Release 18.06.)
  3. (u. a. Total War Promo (u. a. Total War: Three Kingdoms für 25,99€, Total War: Attila für 9...
  4. (u. a. Samsung GQ65Q700T 65 Zoll 8K für 1.199€, LG OLED65BX9LB 65 Zoll OLED für 1.555€)

medium_quelle 24. Jul 2015

Es ist wirklich erschreckend wie schnell man von einem Flirt schon Bilder ungefragt...

JensM 24. Jul 2015

Darum braucht es, wenn man es Bekämpfen wollte, beides: Aufklärung damit es weniger...

dabbes 23. Jul 2015

den in 3 Monaten niemanden mehr interessiert. Bekloppte, die solche Videos weiterhin...

DebugErr 23. Jul 2015

das Filmposter von The Human Centipede


Folgen Sie uns
       


Mini-PCs von Asus, Apple und Zotac im Test - Fazit

Wir haben uns den Mac Mini und zwei Alternativen von Asus und Zotac angesehen. Es ist interessant, wie leistungsfähig die Kontrahenten sind.

Mini-PCs von Asus, Apple und Zotac im Test - Fazit Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /