Billiger als Fahren: Flugservice bestellt 100 Elektroflugzeuge

Blackbird ist ein US-Startup, das Flugdienste anbieten will. Das Unternehmen hat jetzt 100 Elektroflugzeuge von Bye Aerospace gekauft. Damit soll das Fliegen auf Strecken bis rund 500 km billiger werden als das Autofahren, versprechen die Partner.

Artikel veröffentlicht am ,
Elektroflugzeug eFlyer 2
Elektroflugzeug eFlyer 2 (Bild: Bye Aerospace)

Bye Aerospace hat die Bestellung von 100 viersitzigen eFlyer 4 und 10 zweisitzigen eFlyer 2 von Blackbird erhalten. Die Elektroflugzeuge erweisen sich damit als Verkaufsschlager, nachdem auch das norwegische Unternehmen OSM Aviation erst kürzlich 60 der Flugzeuge als Zweisitzer bestellte.

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Blackbird berichtet auf Medium, die Flüge mit den Flugzeugen würden deutlich preisgünstiger sein als Autofahrten. Wenn ein Ziel etwa 5 Stunden mit dem Auto entfernt sei, dann müsse der Autofahrer für das Benzin etwa 100 US-Dollar ausgeben. Blackbird werde für diese Strecke etwa 45 Minuten mit dem Elektroflugzeug brauchen. Der Preis dafür werde bei 25 US-Dollar liegen. Wie sich das rechnen soll, bleibt rätselhaft. Schließlich muss der Pilot auch bezahlt werden und gegebenenfalls müssen auch Start- und Landegebühren entrichtet werden. Vermutlich sind im Vergleich eher die Stromkosten gemeint, doch das schreibt Blackbird nicht explizit. Auch die Reisegeschwindigkeit des Elektroflugzeugs und der unterstellte Benzinverbrauch erscheinen übertrieben hoch.

Auch das Ausbildungsunternehmen OSM Aviation hat 60 Trainingsflugzeuge mit Elektroantrieb des zweisitzigen Typs gekauft. Norwegen will bis 2040 Kurzstreckenflüge auf Elektroflugzeuge umstellen. Die erste Strecke soll 2025 erprobt werden.

Das Elektroflugzeug eFlyer 2, ehemals Sun Flyer 2, des US-Herstellers Bye Aerospace ist ein Zweisitzer mit einer Spannweite von knapp 11,6 Metern. Der Antriebsstrang mit einem etwa 90 Kilowatt starken Elektromotor stammt von Siemens. Die Flugdauer beträgt etwa drei Stunden. Anfang Februar 2019 fand der offizielle Testflug statt.

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Außer Bye Aerospace existieren weitere Anbieter von Elektroflugzeugen wie das slowenische Unternehmen Pipistrel. Sein Alpha Trainer fliegt mit Elektroantrieb und auch das deutsche Unternehmen PC Aero baute mit dem Elektra One Solar ein Elektroflugzeug. Es wurde 2015 für einen Alpenüberflug genutzt.

Airbus hingegen stellte sein Elektroflugzeugprojekt überraschend wieder ein, das erst 2013 mit dem Elektroflugzeug E-Fan gestartet wurde. Airbus plante die Serienfertigung, schwenkte aber 2017 um und entschied sich dafür, ein Verkehrsflugzeug mit Hybridantrieb zu entwickeln.

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Palerider 24. Mai 2019

Nicht mal vom E-Auto, geschweige denn Tesla steht was im Artikel :-)

serra.avatar 24. Mai 2019

naja das sind wie immer die reinen Milchmädchenrechnungen ... auch in D und mit...

gadthrawn 23. Mai 2019

5 Stunden bei 55 mph entspricht etwa 440 km. 100 $ bei durchschnittlich 0,84 cent pro...

Ach 23. Mai 2019

Treibstoff ist ja erst mal der größte Kostenanteil, direkt danach kommt aber die Wartung...

ad (Golem.de) 23. Mai 2019

Zumindest den sehr seltsamen Auto-Vergleich haben wir doch beleuchtet. Und klar haben...



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