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Bildstabilisierung: Magnete im Zubehör stören iPhone 6 Plus

Viele Objektivaufsätze bescheren Besitzern des iPhone 6 Plus zitternde Videos. Schuld daran hat die Magnethalterung, mit der die meisten Vorsätze festgehalten werden. Das NFC-Modul kann zudem durch Metalle in Hüllen gestört werden.
/ Andreas Donath
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iPhone 6 Plus mit Objektivaufsatz (Bild: Blunty/Screenshot: Golem.de)
iPhone 6 Plus mit Objektivaufsatz Bild: Blunty/Screenshot: Golem.de

Einige Anwender haben Probleme mit der Bildstabilisierung der Kamera im iPhone 6 Plus und mit dem NFC-Modul in beiden neuen iPhones entdeckt. Apple dokumentiert jedoch nur am Rande, dass Interferenzen durch Magnete und Metalle in Zubehör wie Hüllen zu Schwierigkeiten führen können.

Magnete sorgen offenbar bei ausreichender Feldstärke und Platzierung dafür, dass die optisch-mechanische Bildstabilisierung des iPhone 6 Plus außer Rand und Band gerät. In einem Video auf Youtube lässt sich sogar erkennen, wie das bewegliche Linsenelement in Bewegung gerät, wenn die Magnethalterung aufgesetzt wird. Auch mit dem NFC-Modul und dem eingebauten Kompass kann es Schwierigkeiten geben.

In einem am 3. Dezember 2014 aktualisierten Supportdokument(öffnet im neuen Fenster) warnt Apple vor Zubehör, das Magnete oder metallische Komponenten enthält. Das wissen jedoch die wenigsten Nutzer und Zubehör wie die Vorsatzobjektive wird meist ohne Warnhinweise verkauft. Eine Ausnahme bildet nach Angaben der Website 9to5Mac der Hersteller Rokform(öffnet im neuen Fenster). Aus dessen Zubehör für die Fahrradmontage sollten die Magneten entfernt werden, falls Interferenzen auftreten.

Nach Informationen der Website 9to5Mac(öffnet im neuen Fenster) soll Apple im Rahmen des Lizenzprogramms MFi Zubehörhersteller allerdings vor dem Einsatz der Materialien warnen.

Im iPhone 6 ist im Gegensatz zum Plus-Modell auf eine optische Bildstabilisierung verzichtet worden. Ein NFC-Modul sowie ein elektronischer Kompass sind jedoch in beiden 6er-Modellen eingebaut, die Apple im September 2014 vorstellte.


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