Bildrechte: Flickr bekommt Urheberrechtsscanner von Pixsy

Der Bilderdienst Flickr kooperiert mit Pixsy, um Verletzungen der Bildrechte von Nutzern zu verfolgen. Die Lösung arbeitet automatisiert und bietet zudem juristische Unterstützung, wenn andere die Rechte des Nutzers verletzen.

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Fotografen können online ihre Rechte verteidigen.
Fotografen können online ihre Rechte verteidigen. (Bild: Pexels/CC0 1.0)

Flickr will eine von Pixsy entwickelte Lösung aus automatisierter Überprüfung von Bildern im Internet und juristischer Unterstützung einsetzen. Bei Pixsy handelt es sich aber nicht um einen der im Rahmen der EU-Urheberrechtsrichtlinie zu befürchtenden Uploadfilter, sondern eher um einen Urheberrechtsscanner, der auf Wunsch des Anwenders überprüfen kann, ob seine Bilder von Dritten verwendet werden - auch außerhalb der Plattform. Es handelt sich vielmehr um eine automatisierte Inhalteerkennung (Automated Content Recognition/ACR). Der Scanner hält den Nutzer nicht davon ab, urheberrechtlich geschütztes Material Dritter hochzuladen.

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Der Pixsy-Dienst kann von Flickr-Nutzern schon jetzt aktiviert werden. Danach wird der Nutzer bei Verletzung seiner Bildrechte benachrichtigt und kann juristische Schritte über Pixsy einleiten, um Geld vom Verletzer zu verlangen oder ihn auffordern, das Bild offline zu nehmen. Nutzer von Flickr Pro können 1.000 Mitteilungen zu überwachten Bildern und 10 Mitteilungen zur Entfernung versenden. Wer mehr überwachen will, muss zahlen. Im Falle einer Urheberrechtsverletzung kann der Nutzer den Dienst tätig werden lassen und muss nur im Erfolgsfall eine Provision zahlen.

Pixsy hat nach eigenen Angaben die Verfolgung von 70.000 Fällen von Urheberrechtsverletzungen angeleitet.

Flickr war vor gut einem Jahr vom IT-Konzern Yahoo an Smugmug verkauft worden. Anfang dieses Monats hatte Flickr angekündigt, das verpflichtende Login über Yahoo abzuschaffen.

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