Abo
  • Services:

Bildrechte: Berufung gegen Urteil zur Urheberkennzeichnung von Bildern

Das Urteil des Landgerichts Köln, welches das direkte Aufrufen eines Bildes auf Webseiten als urheberrechtliche Nutzung bezeichnet, wird wohl neu verhandelt. Der Anwalt des Klägers hat Berufung angekündigt und wird von vielen anderen Juristen unterstützt.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Kölner Landgericht
Das Kölner Landgericht (Bild: LG Köln)

Der Rechtsanwalt Niklas Plutte hat Berufung gegen ein Urteil angekündigt, das nicht im Sinne seines Mandanten ausgefallen ist: Die beklagte Firma iWare wurde erst abgemahnt und dann verklagt, weil sie ein Bild des Dienstes Pixelio ohne Nennung des Urhebers direkt per URL aufrufbar auf ihrer Webseite verwendet hatte.

Stellenmarkt
  1. Derby Cycle Werke GmbH, Cloppenburg
  2. Versicherungskammer Bayern, Saarbrücken

Den auch in den Lizenzbedingungen von Pixelio geforderten Urheberhinweis hatte iWare zwar auf der Webseite mit dem Bild genannt, aber nicht, wenn die Datei über ihre direkte URL aufgerufen wurde. Dies hielt das Landgericht Köln für nicht ausreichend. Geklagt hatte nicht Pixelio selbst, sondern ein Fotograf, der sein Bild über den Dienst angeboten hatte.

Die Richter gehen davon aus, dass es sich bei diesen zwei Wegen, das Bild darzustellen, um eine Mehrfachnutzung der Datei handelt. Dem stimmen zahlreiche Juristen, die das Urteil kommentiert haben, aber nicht zu. Unter den folgenden Links finden sich ausführliche Analysen der Anwälte Nina Diercks, Arno Lampmann, Niklas Plutte, Thomas Schwenke und Thomas Stadler. Einig sind sich die Juristen darin, dass ein Fotograf - auch wenn seine Bilder als "lizenzfrei" vertrieben werden - Anspruch auf Nennung als Urheber hat. Dies ergibt sich aus dem Urheberpersönlichkeitsrecht.

Auf die Nennung kann der Fotograf zwar verzichten, dies sehen die gegenwärtigen Lizenzbedingungen von Pixelio aber nicht vor. Die Anwälte bemängeln, dass das Gericht diese Bedingungen zu scharf ausgelegt hätte. Der Bilderdienst hat bereits angekündigt, seine Lizenzbedingungen überarbeiten zu wollen, was aber bisher nicht geschehen ist. Außerdem will sich Pixelio an der Berufung beteiligen, in welcher Form, ist aber noch nicht bekannt. Schon im ersten Verfahren hatte das Unternehmen zugunsten des Beklagten ausgesagt. Ob das Oberlandesgericht Köln die Berufung annimmt und wann dann die Verhandlung stattfindet, ist noch nicht entschieden.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 27,99€
  3. ab 69,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.10.)

ein... 07. Feb 2014

In dem Fall nicht: Hast du bedacht, dass hier der Kläger eine _nicht_ vorgesehene...


Folgen Sie uns
       


Drahtlos bezahlen per App ausprobiert

In Deutschland können Smartphone-Besitzer jetzt unter anderem mit Google Pay und der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen ihre Rechnungen begleichen. Wir haben die beiden Anwendungen im Alltag miteinander verglichen.

Drahtlos bezahlen per App ausprobiert Video aufrufen
Augmented Reality: Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone
Augmented Reality
Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone

Derzeit ist viel von einer Augmented Reality Cloud die Rede. Golem.de hat mit dem Berliner Startup Visualix über den Stand der Technik und künftige Projekte für Unternehmenskunden gesprochen - und darüber, was die Neuerungen für Pokémon Go bedeuten könnten.
Ein Interview von Achim Fehrenbach

  1. Jarvish Motorradhelm bringt Alexa in den Kopf
  2. Patentantrag Apple plant Augmented-Reality in der Windschutzscheibe
  3. Magic Leap Lumin OS Erste Bilder des Betriebssystems für Augmented Reality

Neuer Echo Dot im Test: Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen
Neuer Echo Dot im Test
Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen

Echo Dot steht bisher für muffigen, schlechten Klang. Mit dem neuen Modell zeigt Amazon, dass es doch gute smarte Mini-Lautsprecher mit dem Alexa-Sprachassistenten bauen kann, die sogar gegen die Konkurrenz von Google ankommen.
Ein Test von Ingo Pakalski


    Mate 20 Pro im Hands on: Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro
    Mate 20 Pro im Hands on
    Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro

    Huawei hat mit dem Mate 20 Pro seine Dreifachkamera überarbeitet: Der monochrome Sensor ist einer Ultraweitwinkelkamera gewichen. Gleichzeitig bietet das Smartphone zahlreiche technische Extras wie einen Fingerabdrucksensor unter dem Display und einen sehr leistungsfähigen Schnelllader.
    Ein Hands on von Tobias Költzsch

    1. Keine Spionagepanik Regierung wird chinesische 5G-Ausrüster nicht ausschließen
    2. Watch GT Huawei bringt Smartwatch ohne Wear OS auf den Markt
    3. Ascend 910/310 Huaweis AI-Chips sollen Google und Nvidia schlagen

      •  /