Bildformat: Mozilla gibt WebP noch einmal eine Chance

Googles freies Bildformat WebP könnte doch noch von Firefox unterstützt werden. 2011 hatte Mozilla die Integration von Googles neuem Bildformat WebP abgelehnt, nun schauen sich die Firefox-Entwickler WebP noch einmal genauer an.

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Schafft WebP doch noch den Durchbruch?
Schafft WebP doch noch den Durchbruch? (Bild: Google)

Mozilla will Googles WebP, das als Alternative zu den Bildformaten JPEG und PNG gedacht ist, noch einmal auf seine Eignung prüfen. Das auf dem Videocodec VP8 basierende Bildformat wird bislang hauptsächlich von Google selbst unterstützt. 2011 lehnte Mozilla die Unterstützung des freien Formats ab, da für eine echte Alternative zu JPEG und PNG einige wesentliche Funktionen fehlten. Der einzige große Browserhersteller neben Google, der WebP unterstützt, ist Opera.

Mittlerweile hat Google WebP aber um einige der damals fehlenden Funktionen erweitert, so dass Mozilla das Format noch einmal untersucht. Auslöser dafür seien vermehrte Anfragen großer, nicht genannter Websites, die Interesse an der Nutzung von WebP geäußert hätten, so Mozilla-Entwickler Jeff Muizelaar. Er machte aber zugleich deutlich, dass noch nicht entschieden sei, ob Firefox um WebP-Unterstützung erweitert werden wird.

Mozilla-Entwickler Andreas Gal, der den entsprechenden Bugzilla-Eintrag neu angelegt hat, argumentiert, es gebe valide Nutzungsszenarien und Vorteile, die für WebP sprächen.

Googles libwebp liegt seit der vergangenen Woche in der Version 0.3.0 vor. Es unterstützt unter anderem animierte WebP-Bilder sowie Exif-Daten und Farbprofile. Seit der Version 0.2 unterstützt WebP bereits verlustfreie Kompression und Transparenz.

Laut Google sind verlustfrei mit WebP komprimierte Bilder im Vergleich zu PNG-Dateien rund 26 Prozent kleiner. Bei verlustbehafteter Kompression soll WebP bei gleicher visueller Qualität um 25 bis 34 Prozent kleinere Dateien erzeugen als JPEG.

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