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Bilderkennung: Tumblr will Nutzerfotos nach Markenlogos durchsuchen

Jeden Tag posten Nutzer rund 130 Millionen Fotos auf Tumblr. Nun gibt es erste Versuche, die Datenmasse für kommerzielle Zwecke auszuwerten.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Software von Ditto Labs erkennt Markenlogos auf Fotos in sozialen Netzwerken.
Die Software von Ditto Labs erkennt Markenlogos auf Fotos in sozialen Netzwerken. (Bild: Ditto.us.com/Screenshot: Golem.de)

Die Blogging-Plattform Tumblr will offenbar ihre Milliarden an Nutzerfotos für kommerzielle Zwecke analysieren. Wie das Technikblog Mashable.com berichtete, soll Tumblr dazu in dieser Woche einen Vertrag mit Ditto Labs unterzeichnen. Die Firma hat sich darauf spezialisiert, Fotos in sozialen Medien auf ihren Bezug zu Markenprodukten auszuwerten. Der Internetkonzern Yahoo hatte Tumblr vor mehr als einem Jahr für 1,1 Milliarden Dollar gekauft und sucht offenbar nach Wegen, aus der Übernahme Profit zu ziehen.

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Es gebe bislang aber keine Überlegungen, die Daten für die Schaltung von zielgerichteter Werbung zu verwenden, sagte Tumblr-Manager T.R. Newcomb laut Mashable. Stattdessen sollten die Daten den Werbekunden dabei helfen, ihre Wahrnehmung in den sozialen Netzwerken besser zu verstehen. Wenn Coca Cola wissen wolle, wie der Tenor über die Firma in den Postings laute, könne Ditto die Daten sichten und Coca Cola zur Verfügung stellen, sagte Newcomb. Tumblr hostet derzeit fast 200 Millionen Blogs mit mehr als 83 Milliarden Beiträgen. Die Software von Ditto Labs kann nach Firmenangaben in jedem Foto bis zu 2.500 Details identifizieren. Ein Live-Stream zeigt die aktuell gefundenen Logos auf Tumblr, Twitter und Instagram.

Laut Mashable ist Tumblr der erste größere Internetdienst, der visuelle Inhalte für Datenzwecke analysiert. Allerdings seien weitere Dienste ebenfalls in der Richtung aktiv. So habe Pinterest im Januar die Firma Visualgraph für vergleichbare Zwecke erworben. Facebook habe in die Firma Vicarious investiert, die ebenfalls auf Bilderkennung spezialisiert sei. Google wiederum habe 500 Millionen Dollar für Deepmind ausgegeben. Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz solle unter anderem ein Empfehlungssystem für E-Commerce entwickelt werden.

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__destruct() 20. Aug 2014

Also ich hab das jetzt mal gegoolet und auf der Hauptseite ist das wichtigste erst mal...

Bouncy 20. Aug 2014

Den Club der Schweigsamen vielleicht? :p

quineloe 19. Aug 2014

Das machen nur die Anwaltshorden in Deutschland, der Rest der Welt würde über so etwas...

Himmerlarschund... 19. Aug 2014

Wo hat er denn gesagt, dass er die Werbung am Rechner bekommen hat?


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