Abo
  • IT-Karriere:

Bilderdienst: Imgur gibt Hack von knapp zwei Millionen Nutzern bekannt

Rund 1,7 Millionen Kunden von Imgur brauchen neue Passwörter. Wie erst jetzt bekanntwurde, gelang es Angreifern im Jahr 2014, E-Mail-Adressen und Passwörter zu kopieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Imgur wurde 2014 von Unbekannten gehackt.
Imgur wurde 2014 von Unbekannten gehackt. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)

Der Fotodienst Imgur hat mitgeteilt, dass im Jahr 2014 etwa 1,7 Millionen Nutzer von einem Hack betroffen waren. Die Passwörter und E-Mail-Adressen der betroffenen Nutzer sind den Angreifern offenbar im Klartext bekannt. Imgur wurde von Troy Hunt auf den Einbruch hingewiesen.

Stellenmarkt
  1. dSPACE GmbH, Paderborn
  2. Deutsche Forschungsgemeinschaft e. V., Bonn

Hunt sagte, er habe die Informationen über das Datenleck inklusive aller betroffenen Daten zugespielt bekommen und in seine Datenbank auf der Seite HaveIBeenPwned eingespielt. Nutzer können dort ihre E-Mail-Adresse eingeben und prüfen, ob eine der genutzten Adressen von einem der großen oder kleinen Einbrüche der vergangenen Jahre betroffen war.

Gehackt wurden ausschließlich E-Mail-Adressen und Passwörter. Imgur erhebt keine weiteren personenbezogenen Daten wie Klarnamen oder Telefonnummern. Ältere Passwörter waren in der Datenbank mit SHA-256 gehasht gespeichert. Den Angreifern gelang es offenbar, zahlreiche Informationen in Klartext zu überführen. Unklar ist derzeit, ob die 1,7 Millionen Kundendaten die komplette Sammlung der Angreifer darstellen, oder nur die, die in Klartext überführt werden konnten. Für neuere Passwörter setzt Imgur nach eigenen Angaben seit dem vergangenen Jahr Bcrypt zum Hashing ein, das als sicherer gilt.

Trotz Thanksgiving schnelle Reaktion

Imgur wurde von Hunt am 23. November über den Einbruch informiert und reagierte innerhalb weniger Stunden - obwohl das öffentliche Leben in den USA rund um den Feiertag Thanksgiving weitgehend pausiert. Am 24. November begann das Unternehmen, betroffene Nutzer zu benachrichtigen und veröffentlichte einen Blogpost. Die Hintergründe des Einbruchs werden noch untersucht.

Erst vor wenigen Tagen war bekanntgeworden, dass bei Uber im Jahr 2016 Daten von rund 60 Millionen Kunden kopiert wurden. Im Gegensatz zu Imgur wusste Uber darüber Bescheid, informierte aber weder Kunden noch Behörden über den Vorfall. Mozilla arbeitet zurzeit daran, Firefox-Nutzer vor Seiten mit Datenlecks zu warnen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-75%) 9,99€
  2. 22,99€
  3. 4,99€

ppps 27. Nov 2017

Die Bitcoin ASIC's rechnen zwar einen SHA256 Hash aus, aber der läst sich nicht zum...

der_wahre_hannes 27. Nov 2017

Dachte ich mir auch gerade. Ich bin nichtmal sicher, ob ich 2014 dort überhaupt einen...


Folgen Sie uns
       


Remnant from the Ashes - Test

In Remnant: From the Ashes sterben wir sehr oft. Trotzdem ist das nicht frustrierend, denn wir tun dies gemeinsam mit Freunden. So macht der Kampf in der Postapokalypse gleich mehr Spaß.

Remnant from the Ashes - Test Video aufrufen
Akku-FAQ: Vergesst den Memory-Effekt - vorerst!
Akku-FAQ
Vergesst den Memory-Effekt - vorerst!

Soll man Akkus ganz entladen oder nie unter 20 Prozent fallen lassen - oder garantiert ein ganz anderes Verhalten eine möglichst lange Lebensdauer? Und was ist mit dem Memory-Effekt? Wir geben Antworten.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Müll Pfand auf Fahrrad-Akkus gefordert
  2. Akku-FAQ Wo bleiben billige E-Autos?
  3. Echion Technologies Neuer Akku soll sich in sechs Minuten laden lassen

Rohstoffe: Lithium aus dem heißen Untergrund
Rohstoffe
Lithium aus dem heißen Untergrund

Liefern Geothermiekraftwerke in Südwestdeutschland bald nicht nur Strom und Wärme, sondern auch einen wichtigen Rohstoff für die Akkus von Smartphones, Tablets und Elektroautos? Das Thermalwasser hat einen so hohen Gehalt an Lithium, dass sich ein Abbau lohnen könnte. Doch es gibt auch Gegner.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Wasserkraft Strom aus dem Strom
  2. Energie Wie Mikroben Methan mit Windstrom produzieren
  3. Erneuerbare Energien Die Energiewende braucht Wasserstoff

Banken: Die Finanzbranche braucht eine neue Strategie für ihre IT
Banken
Die Finanzbranche braucht eine neue Strategie für ihre IT

Ob Deutsche Bank, Commerzbank oder DKB: Immer wieder wackeln Server und Anwendungen bei großen Finanzinstituten. Viele Kernbanksysteme sind zu alt für aktuelle Anforderungen. Die Branche sucht nach Auswegen.
Eine Analyse von Manuel Heckel

  1. Bafin Kunden beklagen mehr Störungen beim Online-Banking
  2. PSD2 Giropay soll bald nahezu allen Kunden zur Verfügung stehen
  3. Klarna Der Schrecken der traditionellen Banken

    •  /