Bilder erstellen mit Dall-E: KI-Bildgenerator in Paint kann ausprobiert werden
Paint wird mit KI-Features und Ebenen immer mehr zu einem nützlichen Tool. Der Bildgenerator funktioniert wie der Bing Image Creator.
Microsoft hat an der in Windows 11 integrierten Zeichensoftware Paint innerhalb kurzer Zeit viele Änderungen vorgenommen. Neben Ebenen und Transparenzwerten integriert der Konzern nun auch einen Bildgenerator auf KI-Basis. Mit einfachen Textprompts sollen User diverse Bilder automatisch erstellen können. Das Magazin Windows Latest konnte die neue Funktion namens Cocreator bereits im Release-Preview-Channel für Paint testen.
Wie schon beim Bing Image Creator wird auch hier OpenAIs Diffusionsmodell Dall-E 3 verwendet. Das wird stetig weiterentwickelt und deshalb immer genauer. Cocreator funktioniert nach ähnlichem Prinzip mit Boost-Token. Die beschleunigen das Berechnen von Bildern in Microsofts Cloud, werden allerdings nach einmaliger Nutzung aufgebraucht. Haben User nicht mehr genug Token, braucht die Software für eine Anfrage länger. So will Microsoft verhindern, dass wenige Heavy User übermäßig viele Ressourcen benötigen.
Mit Dall-E Bilder erstellen
Cocreator wird über ein entsprechendes Symbol in der rechten oberen Ecke von Paint aufgerufen. In einem Textfeld geben User das gewünschte Motiv in englischer Sprache ein und wählen zudem einen Kunststil aus. Das können beispielsweise Pixel Art, Anime oder realistischere Stile sein. Cocreator sendet die Anfrage anschließend an Microsofts Cloud. Als Ergebnis werden jeweils zwei Vorschläge generiert, die als separate Ebene in ein Paint-Bild eingefügt werden können.
Paint wird durch solche Features zu einem immer nützlicheren Tool. Allerdings hat Microsoft bisher keine Neuerungen bei den existierenden Tools durchgeführt. Features wie druckempfindliche Linienführung und individuell anpassbare Pinselmuster bleiben zunächst anderen Programmen wie Photoshop, Inkscape, Krita oder Gimp vorbehalten.