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Gimp 2.10 wird Farbtiefen mit sehr hoher Präzision unterstützen.
Gimp 2.10 wird Farbtiefen mit sehr hoher Präzision unterstützen. (Bild: Gimp.org)

Bildbearbeitung: Vorschau auf Gimp 2.10 nutzt vollständig GEGL

Gimp 2.10 wird Farbtiefen mit sehr hoher Präzision unterstützen.
Gimp 2.10 wird Farbtiefen mit sehr hoher Präzision unterstützen. (Bild: Gimp.org)

Der vollständige Wechsel von Gimp auf die Grafikbibliothek GEGL soll der freien Bildbearbeitung Funktionen wie 32-Bit-Farbtiefen pro Kanal oder hardwarebeschleunigtes Rendering bringen. Mit Gimp 2.9.2 steht nun eine Vorschau auf die neue Version 2.10 bereit, die getestet werden kann.

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Seit mehr als drei Jahren verfolgen die Gimp-Entwickler den Plan, ihr Programm komplett auf die Verwendung der Grafikbibliothek GEGL zu portieren. Dieses Ziel verfolgt das Team zwar schon länger, so nutzen etwa Gimp 2.6 sowie die aktuelle Version 2.8 bereits einige GEGL-Funktionen. Mit der nun veröffentlichten Vorschau auf das kommende Gimp 2.10 werde die Bibliothek aber für "so ziemlich alles unter der Haube" genutzt, wie es in der Ankündigung heißt.

Dank der Portierung auf GEGL können mit Gimp nun Bilder mit Farbtiefen von 32 Bit pro Farbkanal bearbeitet werden. Theoretisch möglich sind gar 64 Bit Farbtiefe. Die Genauigkeit kann dabei über Ganzzahl- oder Gleitkommazahlwerte bestimmt werden. Ebenso soll das Herunterskalieren von Bildern nun eine bessere Qualität liefern, das Anwenden von Filtern kann auf der virtuellen Leinwand als Vorschau angesehen werden und GEGL ermöglicht das hardwarebeschleunigte Rendern und Verarbeiten der Bilder per OpenCL.

Neue Werkzeuge

Neu sind zudem zwei Werkzeuge in Gimp. So sind mit Unified Transform nun alle bereits verfügbaren Transformationswerkzeuge vereint. Damit lässt sich eine Ebene gleichzeitig skalieren, rotieren oder auch perspektivisch verändern. Das Warp Transform ersetzt das iWarp-Plugin. Damit können die entsprechenden Funktionen nun direkt auf das Bild angewandt werden.

Darüber hinaus gibt es noch einige neue experimentelle Werkzeuge, die ausprobiert werden können. So sollen sich nun Objekte mit einem "natürlichen Aussehen" verbiegen lassen und beim Einfügen eines Bildes in ein anderes lassen sich die Helligkeit sowie die Farben automatisch aufeinander anpassen. Außerdem versucht das Team, mehr Pinselfunktionen in Gimp einzubauen.

Die Vorschauversion auf das neue Gimp unterstützt als neue Dateiformate OpenEXR sowie WebP. Die Farbverwaltung ist ebenfalls völlig neu geschrieben worden. Genutzt wird dafür nun LittleCMSv2, was den Farbverlust bei Konvertierungen zwischen verschiedenen Farbtiefen pro Kanal minimieren soll. Experimentell genutzt werden können nun auch die Metadaten von Exif, XMP und IPTC.

Gimp 2.9.2 steht zum Download für Tester bereit. Die Version wird von den Entwicklern als "meist sehr stabil" bezeichnet und werde sogar schon von einigen Nutzern produktiv eingesetzt. Einen konkreten Erscheinungstermin der stabilen Version 2.10 nennt das Team nicht, die Veröffentlichung soll aber "so schnell wie möglich" erfolgen. Dazu sollen auch noch einige Funktionen eingepflegt werden, die bisher in einem eigenen Entwicklungszweig erstellt werden.


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Lapje 03. Dez 2015

Weil es wegen dem geringen Preis eben nicht die Qualität bietet und eben auch nicht der...

violator 01. Dez 2015

Es geht nicht unbedingt nur um die Darstellung, sondern um die Berechnung. Ein Foto mit...

Dadie 01. Dez 2015

Letztlich sind die Farbwerte nur Zahlen die mit einander verrechnet werden. Gerade bei...



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