• IT-Karriere:
  • Services:

Bildbearbeitung: iPad-Version von Photoshop lernt intelligentes Selektieren

Adobe hat für seine iPad-Version von Photoshop eine neue Funktion freigeschaltet, mit der auch komplexe Bildinhalte freigestellt werden können. Möglich macht das der Einsatz künstlicher Intelligenz.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Ergebnis von Adobes intelligentem Objektfreistellungswerkzeug
Ergebnis von Adobes intelligentem Objektfreistellungswerkzeug (Bild: Adobe)

Adobes iPad-Version von Photoshop hat jetzt die KI-basierte Funktion Select Subject (Objektauswahl) aus dem Desktop-Photoshop erhalten. Damit können Objekte aus Bildern selektiert und vom Hintergrund getrennt werden. Die Anwendung ist denkbar einfach. Der Nutzer muss nur ein Rechteck um das gewünschte Objekt ziehen, den Rest erledigt die App selbst. Das klappte im Test von Golem.de erstaunlich gut, selbst bei Motiven, die beispielsweise auf einem unruhigen Hintergrund wie einer Rasenfläche stehen. In einigen Fällen ist noch etwas Feinarbeit erforderlich, um unerwünschte Bildelemente abzutrennen, was aber mit der Stifteingabe des iPads gut funktioniert.

Stellenmarkt
  1. Deloitte, Düsseldorf, Hannover, Köln, Leipzig, München
  2. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin

Als Adobe die Photoshop-App veröffentlichte, hagelte es massive Kritik, da das Unternehmen eine Basisversion und nicht gleich einen vollumfänglichen Photoshop freigab. Das Produkt entsprach so nicht der Erwartungshaltung der Nutzer. Wütende Reviews auf Youtube und hämische Bemerkungen auf Twitter bezeugen, dass die Minimum-Viable-Product-Strategie falsch war.

Nach und nach sollen nun für die mobile Version neue Funktionen entwickelt und freigegeben werden. Warum Adobe ausgerechnet die intelligente Freistellfunktion ausgewählt hat, ist nicht bekannt.

Die neue Version der Photoshop-App hat zudem einen schnelleren Cloud-Upload für die Bilder erhalten und soll einige Optimierungen an der Benutzeroberfläche erfahren haben.

Die iPad-Version kann einen Monat lang kostenlos genutzt werden, danach ist ein Abo notwendig, das auch die Nutzung der Desktop-Version und Adobe Lightroom umfasst. Das Abo kostet im Monat 11,89 Euro. 2020 soll die Vektorsoftware Illustrator für das iPad erscheinen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 37,49€
  2. (-40%) 35,99€
  3. (-20%) 47,99€
  4. (-53%) 13,99€

Andi K. 18. Dez 2019 / Themenstart

Fahr mit dem System seit einem Jahr wirklich gut. Affinity Photo, Designer, Resolve und...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Brett Butterfield von Adobe zeigt KI-Bildersuche per Sprache (englisch)

Der Befehl: "Mehr Kaffee!" zeigt tatsächlich mehr Kaffee.

Brett Butterfield von Adobe zeigt KI-Bildersuche per Sprache (englisch) Video aufrufen
Kaufberatung (2020): Die richtige CPU und Grafikkarte
Kaufberatung (2020)
Die richtige CPU und Grafikkarte

Grafikkarten und Prozessoren wurden 2019 deutlich besser, denn AMD ist komplett auf 7-nm-Technik umgestiegen. Intel hat zwar 10-nm-Chips marktreif, die Leistung stagniert aber und auch Nvidia verkauft nur 12-nm-Designs. Wir beraten bei Komponenten und geben einen Ausblick.
Von Marc Sauter

  1. SSDs Intel arbeitet an 144-Schicht-Speicher und 5-Bit-Zellen
  2. Schnittstelle PCIe Gen6 verdoppelt erneut Datenrate

Kailh-Box-Switches im Test: Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum
Kailh-Box-Switches im Test
Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum

Wer klickende Tastatur-Switches mag, wird die dunkelblauen Kailh-Box-Schalter lieben: Eine eingebaute Stahlfeder sorgt für zwei satte Klicks pro Anschlag. Im Test merken unsere Finger aber schnell den hohen taktilen Widerstand.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Keychron K6 Kompakte drahtlose Tastatur mit austauschbaren Switches
  2. Charachorder Schneller tippen als die Tastatur erlaubt
  3. Brydge+ iPad-Tastatur mit Multi-Touch-Trackpad

Elektroautos in Tiefgaragen: Was tun, wenn's brennt?
Elektroautos in Tiefgaragen
Was tun, wenn's brennt?

Was kann passieren, wenn Elektroautos in einer Tiefgarage brennen? Während Brandschutzexperten dringend mehr Forschung fordern und ein Parkverbot nicht ausschließen, wollen die Bundesländer die Garagenverordnung verschärfen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Mercedes E-Econic Daimler elektrifiziert den Müllwagen
  2. Umweltprämie für Elektroautos Regierung verzögert Prüfung durch EU-Kommission
  3. Intransparente Preise Verbraucherschützer mahnen Ladenetzbetreiber New Motion ab

    •  /