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Bildbearbeitung: Google stampft Picasa ein

Google stellt sein Bildverwaltungs- und Bildbearbeitungsprogramm Picasa ein. Die Anwender sollen auf Google Fotos wechseln, erhalten aber keine so umfassende Bearbeitungssoftware mehr.
/ Andreas Donath
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Picasa wird im Mai 2016 endgültig eingestellt. (Bild: Google)
Picasa wird im Mai 2016 endgültig eingestellt. Bild: Google

Google Picasa besteht aus einer Bildbearbeitungssoftware und einem Webdienst, bei dem Anwender ihre Fotos veröffentlichen können. Beides wird noch in diesem Jahr eingestellt. Die Desktop-Software wird ab dem 15. März 2016 nicht mehr angeboten, die Picasa-Webalben werden im Mai 2016 geschlossen(öffnet im neuen Fenster) .

Nutzer, die ihre Fotos und Videos in den Picasa-Webalben gespeichert haben, müssen sich aber keine Gedanken machen: Google Fotos übernimmt die Onlinespeicherfunktion. Bilder und Videos wurden bereits dorthin kopiert. Neben der Webanwendung von Google Fotos gibt es jeweils noch eine iOS- und Android-App für den Dienst.

Die Desktop-Software Picasa für Window und OS X lässt sich weiter verwenden, Updates wird es jedoch nicht mehr geben.

Google Fotos(öffnet im neuen Fenster) mag für die meisten Benutzer eine gleichwertige Alternative zu Picasa sein, wenn die Fotos nicht auf dem Desktop bearbeitet werden sollen. Die Webanwendung versucht, Bildinhalte zu erkennen und versieht die Bilder automatisch mit Stichwörtern. Auch eine Gesichtserkennung ist eingebaut.

Google hatte die Bildbearbeitungssoftware Picasa 2004 gekauft und in den folgenden Jahren mit einem Onlinespeicherdienst für Bilder kombiniert.


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