Bildbearbeitung: Apple stellt Aperture und iPhoto ein
Nun ist es traurige Gewissheit: Apple stellt nach neun Jahren seine Bildverarbeitung Aperture ein. Auch die eher für Endkunden gedachte Anwendung iPhoto wird nicht mehr weiterentwickelt. Stattdessen sollen Anwender die Foto-App in OS X 10.10 alias Yosemite verwenden. Aperture wird nach Angaben der Website The Loop(öffnet im neuen Fenster) nur noch mit Updates versorgt, damit die Anwendung auf OS X 10.10 genutzt werden kann. Neue Funktionen werden nicht mehr dazukommen.
Das langsame Sterben von Aperture zeichnete sich schon lange ab. Anfang 2010 wurde mit Aperture 3 die letzte Hauptversion des Programms vorgestellt , danach folgten nur noch kosmetische Updates , die unter anderem eine iCloud-Anbindung mit sich brachten.
Auf dem Entwickler-Event WWDC stellte Apple die neue Foto-App nur kurz vor. Sie ist iCloud-fähig und nur mit einfachen Bildbearbeitungsfunktionen ausgerüstet – Aperture wird sie wohl nicht ebenbürtig sein, dafür aber einfacher zu bedienen. Wer will, kann Aperture-Bildbibliotheken auf die Foto-App übertragen.
Das dürfte jedoch für professionelle Nutzer keine Option sein. Eine veritable Alternative bietet Adobe mit Lightroom an.
Anwender der professionellen Anwendungen Final Cut Pro und Logic Pro brauchen sich keine Sorgen machen, dass ihre Anwendungen ebenfalls bald eingestellt werden könnten. Apple versicherte gegenüber diversen US-Medien, dass diese Produkte weiterentwickelt würden.
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