Bilanzpressekonferenz: Telekom bestätigt Super-Vectoring für dieses Jahr

Der neue Telekom-Deutschland-Chef Dirk Wössner hat die neuen Planungen für Super Vectoring für 15 Millionen Haushalte bestätigt. Telekom-Chef Tim Höttges sagte, er komme gerade erst richtig in Form, "seinen Wettbewerbern die Lichter auszublasen".

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Die Führungsriege bei der Bilanzpressekonferenz
Die Führungsriege bei der Bilanzpressekonferenz (Bild: Deutsche Telekom/Screenshot: Golem.de)

Die Deutsche Telekom wird ab Sommer dieses Jahres beginnen, Super-Vectoring mit bis zu 250 MBit/s anzubieten. Das sagte Telekom-Deutschland-Chef Dirk Wössner am 22. Februar 2018 während der Bilanzpressekonferenz. "Wir werden im Sommer Super Vectoring einführen", erklärte Wössner. In dieser Woche wurde bereits über die Pläne berichtet.

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Danach sollen bis Ende des Jahres mehr als 15 Millionen Haushalte einen Internetzugang mit bis zu 250 MBit/s erhalten können. Ein erster Pilotversuch mit Super Vectoring beginnt nach den Informationen im Mai im Rheinland. Die Preise für Super-Vectoring sind noch nicht bekannt.

Telekom-Chef Tim Höttges freute sich über seine Vertragsverlängerung für weitere fünf Jahre durch den Aufsichtsrat. "Ich komme gerade erst richtig in Form, meinen Wettbewerbern die Lichter auszublasen", sagte er wörtlich. "Ohne uns geht hier in Deutschland gar nichts bei dem Ausbau. Wir leisten die höchsten Investitionen im deutschen und europäischen Vergleich." Die Kundenbeschwerden seien in den vergangenen zwei Jahren in Deutschland um mehr als ein Viertel zurückgegangen.

Wössner betonte die Konzernlinie, wonach der Breitbandausbau in Deutschland angeblich "sehr dogmatisch und mit Halbwahrheiten diskutiert" werde. "Die Technologie ist hier wichtiger als das Ergebnis", sagte er. Laut Experten ist die wissenschaftliche Tatsache jedoch unstrittig, dass nur Glasfaser Gigabitnetze mit symmetrischen Bandbreiten in dieser Größenordnung und Latenzen unter 1 Millisekunde bieten können.

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Gigabit baue man schwerpunktmäßig für Gewerbegebiete und Geschäftskunden. "Erst im zweiten Schritt geht es darum, Gigabitgeschwindigkeiten für private Haushalte zu realisieren", betonte Wössner. "Wir sehen bei Privatkunden in naher Zukunft noch keinen Bedarf an Gigabit." Angaben dazu, wann es hier ein breites Angebot der Telekom geben soll, machte Wössner auf Nachfrage nicht. Der Technologiemix werde sich aber auch hier "zunehmend Richtung FTTH verschieben".

Deutlich über 80 Prozent der Funkstandorte der Telekom seien mit Glasfaser angebunden, in den USA habe T-Mobile hier bereits 95 Prozent erreicht.

5,4 Milliarden Euro habe die Telekom im Jahr 2017 in Deutschland für den Netzausbau ausgegeben, hierzu zählen Festnetz, Mobilfunk und Rechenzentren. 5,7 Milliarden Euro würden es im kommenden Jahr sein. "Wir haben bereits 19 Millionen Haushalte mit bis 100 MBit/s versorgt", sagte Wössner zum Vectoringausbau. Super Vectoring werde als Wholesale-Produkt auch anderen zur Verfügung stehen und die Telekom werde hier auch Leistungen von anderen einkaufen.

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sneaker 25. Feb 2018

Ja, ist Nokia 7330 ISAM mit zwei 48-Port-17a-Karten und dann der neuen 48-Port-35b-Karte...

rtlgrmpf 23. Feb 2018

Das heißt natürlich auch, dass sie gar nicht vorhaben Bandbreite zu liefern. Es geht nur...

sneaker 23. Feb 2018

Ja, die laufen parallel ohne Probleme. Vermutlich wird die Telekom aber in Zukunft...

Faksimile 23. Feb 2018

Nicht unbedingt. Es hängt auch davon ab, wie man es den potentiellen Kunden erklärt...



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