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Peloton: Verfügbarkeit und Fazit

Das über 60 Kilogramm schwere Bike+ macht einen sehr guten Eindruck. Selbst bei wilden Bewegungen kommt es nicht mal ansatzweise ins Wackeln. Die Verstellung des Sattels ist genauso unkompliziert wie bei den Spinning-Rädern im Fitnessstudio, Elemente wie das Drehrad zur manuellen Einstellung des Widerstands sind ebenfalls gleich. Die Verarbeitung wirkt sehr hochwertig.

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Das Peloton Bike+ ist ab rund 2.700 Euro (inklusive Lieferung und Aufbau) erhältlich. Standardmäßig sind Delta-Cleats montiert, es lassen sich aber auch andere Pedalsysteme verwenden.

Das Abo mit vollem Zugriff auf die Onlinedienste kostet 39 Euro/Monat. Es gilt für alle Familienmitglieder, die Zugriff auf das Rad haben. Das lässt sich übrigens auch ohne Abo nutzen, allerdings kann man dann mit dem Tablet nichts machen.

Alternativ gibt es die sogenannte Digital-Mitgliedschaft, die ohne Bike auskommt - damit kann man dann die Kurse für Stretching, Krafttraining und so weiter nutzen. Die auffallend gut gemachten Apps sind für iOS, Android, Browser, Apple TV, Chromecast und Android TV verfügbar. Dieses Abo kostet 13 Euro, und zwar pro Nutzer.

  • Der Antriebsstrang ist staubdicht (und vor allem schweißdicht) verpackt. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Das Bike+ braucht schon einiges an Standfläche in der Wohnung. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Die große vordere Scheibe sollte nicht mit Kindern oder Haustieren in Kontakt kommen. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Per Miracast lässt sich das Peloton-Bild auf einen TV übertragen. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Mit dem roten Knubbel regulieren wir die Geschwindigkeit. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Auf dem Tablet wählen wir den nächsten Kurs aus. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Auf der Rückseite des Tablet befindet sich ein freier USB-C-Anschluss. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Die Verblendung lässt sich leicht abziehen. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Über das Netzteil wird das Bike+ mit Storm versorgt. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Mehrer Kurse lassen sich nacheinander verketten. (Bild: Peloton/Screenshot: Golem.de)
  • Unten in der Mitte sind die sieben Leistungszonen erkennbar. (Bild: Peloton/Screenshot: Golem.de)
  • Nach dem Training zeigt das Portal eine Auswertung. (Bild: Peloton/Screenshot: Golem.de)
  • Das Optionenmenü von Peloton (Bild: Peloton/Screenshot: Golem.de)
  • Die Aktivierung der Leistungszonen ist gut versteckt. (Bild: Peloton/Screenshot: Golem.de)
  • Auch einige gefilmte Strecken können wir per Peloton abfahren. (Bild: Peloton/Screenshot: Golem.de)
  • Die Einstellung des Bike+ wird in einigen kurzen Videos erklärt. (Bild: Peloton/Screenshot: Golem.de)
  • In der App können die Nutzer nach dem nächsten Kurs suchen. (Bild: Peloton/Screenshot: Golem.de)
  • Langfristige Statistiken zeigen unseren Fortschritt. (Bild: Peloton/Screenshot: Golem.de)
  • Auf Strava sind sowohl Leistung als auch Trittfrequenz von Peloton zu sehen. (Bild: Strava/Screenshot: Golem.de)
Die Einstellung des Bike+ wird in einigen kurzen Videos erklärt. (Bild: Peloton/Screenshot: Golem.de)

Neben dem Bike+ gibt es für rund 2.150 Euro das etwas ältere Bike (ohne +). Wichtigste Unterschiede: Es bietet nicht den per Streaming anpassbaren Widerstand, außerdem ist der Bildschirm etwas kleiner und nicht vollständig drehbar. Gegen Mitte bis Ende 2021 soll in Deutschland ein Laufband namens Thread auf den Markt kommen; Informationen zum Preis liegen nicht vor.

Fazit

Mir kommt einiges an der Technik und dem Ökosystem von Peloton nicht gut gelöst vor, ein paar Details sind sogar ärgerlich! Aber wenn ich schlicht nach meinen Bauchgefühl gehe: Unterm Strich finde ich das Gesamtpaket großartig! Ich liebe das Spinning im Wohnzimmer. Und wer mich beruflich oder privat nach Peloton fragt, kann sich auf lange Lobgesänge einstellen.

Mir macht die niedrigschwellige Möglichkeit, aus dem Schlafanzug oder der Jeans in die Sporthose zu springen und unabhängig vom Wetter ein Training zu absolvieren, richtig viel Spaß. Alles ist planbar und funktioniert auf Anhieb: Peloton geht immer, die gut kuratierten Musik-Playlists und Trainer sorgen meistens für gute Laune!

Der entscheidende Unterschied zum simplen Wohnzimmerfahrrad ist für mich neben der Qualität des hervorragenden Bike+, dass ich durch die Kursangebote ständig anders gefordert werde. Die ersten paar Tage habe ich lange nach dem vermeintlich idealen Training gesucht. Inzwischen filtere ich nur noch Zeit und Musik - und dann radel ich los. Dadurch bleibt es in sportlicher Hinsicht schön abwechslungsreich.

Bei aller Begeisterung stört es mich aber, dass Peloton ein geschlossenes Ökosystem bastelt. Die Anbindung an Strava ist okay, die nicht oder kaum vorhandene Unterstützung von Netflix, Zwift, Garmin und ähnlichen Portalen ein Ärgernis. Allerdings weiß ich nicht, ob hier Peloton das Problem ist oder die anderen Firmen.

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Was ich ebenfalls nicht nachvollziehen kann: Es gibt keine neueren Kurse, bei denen die Herzfrequenz im Mittelpunkt steht - dabei wäre das wichtig! Ebenso fehlen algorithmusgesteuerte Hilfen gegen Über- und Unterforderung. Peloton ist hier merkwürdig altmodisch. Das Ökosystem bietet erstaunlich wenig smarte Online- oder Cloud-Funktionen, abgesehen von dem per Fernsteuerung anpassbaren Widerstand.

Die Watt-basierten Leistungszonen gefallen mir. Aber warum sind sie so gut versteckt, und warum ist die Ermittlung des individuellen Werts so umständlich und fehleranfällig? Hier gibt es Potenzial, das bei der Trainingssteuerung helfen könnte. Hoffentlich baut Peloton sein Angebot zügig aus.

Das wäre mir besonders wichtig, weil ich den Preis für das Monatsabo bei aller Begeisterung als extrem hoch empfinde und für das viele Geld erwarte, dass der Anbieter ähnlich in Inhalte und Technik investiert wie die Konkurrenz aus dem Bereich der Film- und Spieleabos. Momentan scheint das nicht so richtig der Fall zu sein.

Dennoch: Das Potenzial einer über die Cloud verfügbaren Fitnessplattform ist erkennbar, auch wenn noch mehr möglich wäre. Peloton ist ein toller Hometrainer mit einem sehr gut gemachten Kursangebot. Wer Bewegung und Sport liebt, kann damit zuhause auf motivierende Art viel für seine Fitness tun und richtig Spaß haben.

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 Zwift muss ohne Hack leider draußen bleiben
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megazocker 10. Apr 2021 / Themenstart

.... ich hab einen Hochwertigen Crosstrainer ... gäbe es einen Bildschirm um mir beim...

activereader5 09. Apr 2021 / Themenstart

Naja also ich setz mich auf das Spinning Bike, starte workout in der smart watch, mach...

theFiend 08. Apr 2021 / Themenstart

Des ist wurst, aber stollenreifen sind eher kontraproduktiv...

Oktavian 08. Apr 2021 / Themenstart

Das kommt jetzt drauf an. Thermomixe finden auch reißenden Absatz. Natürlich. Wer...

Oktavian 08. Apr 2021 / Themenstart

"Sollte" hat sowas moralisches. Der Anbieter hat ein Angebot, das kann man annehmen oder...

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