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Zwift muss ohne Hack leider draußen bleiben

Auch das mit Standrädern ausgetragene Rennsportspiel Zwift läuft auf Peloton offenbar nur mit aufwendigen Tricks, für die Umbauten am Bike selbst nötig sind. Davon habe ich die Finger gelassen.

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Sogar der Datenaustausch mit anderen Sportportalen ist nur eingeschränkt möglich. Immerhin kann ich meine Trainingsergebnisse automatisch zu Strava und auf das Portal von Fitbit sowie auf Facebook übertragen lassen - das klappt richtig gut.

Besitzer der Apple Watch dürfen außerdem ihr Training wie in einigen Sportstudios über Gymkit starten und aufzeichnen, was bei mir ebenfalls auf Anhieb funktioniert hat.

Komplizierter wird es bei Sportuhren und Fitnesstrackern von Garmin oder Polar. Im Fall von Garmin könnte das daran liegen, dass die Firma auch hinter den Tacx-Indoor-Trainern steckt und damit ein direkter Konkurrent von Peloton ist.

Immerhin: Das Senden meiner Herzfrequenzdaten mit meiner Garmin-Sportuhr (Bluetooth) klappt sofort und zuverlässig. Was ich nicht hinbekomme, ist die unmittelbare Synchronisation der Ergebnisse von Peloton mit Garmin Connect.

Das scheint nicht nur mich zu stören: Inzwischen gibt es mehrere kostenpflichtige Apps von unabhängigen Entwicklern, die sich um den Austausch der Daten kümmern. Allerdings klappt das auch damit nicht ganz umstandslos. Ich habe kurz damit herumexperimentiert und mich dann entschlossen, die Peloton-Einheiten auf der Garmin-Sportuhr einfach als simples Standard-Indoor-Cycling aufzuzeichnen.

Damit erhalte ich immerhin eine halbwegs zutreffende Kurve meiner Trainingsbelastung. Die von Peloton ermittelten Kilometer trage ich manuell nach. Auf Werte wie die gemessene Trittfrequenz und den Widerstand muss ich verzichten.

Nicht zu viel Training!

Innerhalb von Peloton gibt es zwar ein paar gut gemachte Informationen über meine sportlichen Leistungen. Aber Erholungszeiten, Trainingsbelastung oder Hinweise auf zu viel oder zu wenig Sport sind nicht zu finden - also müssen Garmin und andere Hersteller übernehmen.

Ich finde es erstaunlich, dass Peloton hier so wenig bietet, weil gerade Einsteiger und damit Neukunden von derlei Hilfen profitieren würden. Möglicherweise baut Peloton entsprechende Angebote nach und nach in sein Ökosystem ein. Gerade erst hat das Unternehmen ein Sportuhren-Startup namens Atlas Wearables übernommen.

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Keine automatische Anpassung an den Puls

Während der Kurse wird die Herzfrequenz zwar bei entsprechend gekoppelten Geräten gut sichtbar eingeblendet, aber eben nicht weiter berücksichtigt. Lediglich im Archiv sind noch eine Handvoll älterer Videos zu finden, mit denen die Kundschaft gezielt in bestimmten Pulsbereichen trainieren kann.

Es gibt auch kein System, mit dem etwa der Widerstand beim Pedalieren so reguliert wird, dass ich mich immer im gewünschten Pulsbereich befinde.

Peloton verwendet ein eigenes System mit Leistungszonen - dabei spielt mein Puls aber gar keine Rolle. Stattdessen meinen die Leistungszonen die in Watt umgerechnete Kombination aus Trittfrequenz und Widerstand. Einige der Bike-Trainingsarten verwenden das, so dass ich zum Beispiel immer wieder abwechselnd in Zone drei und vier (von sieben) fahren kann.

  • Der Antriebsstrang ist staubdicht (und vor allem schweißdicht) verpackt. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Das Bike+ braucht schon einiges an Standfläche in der Wohnung. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Die große vordere Scheibe sollte nicht mit Kindern oder Haustieren in Kontakt kommen. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Per Miracast lässt sich das Peloton-Bild auf einen TV übertragen. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Mit dem roten Knubbel regulieren wir die Geschwindigkeit. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Auf dem Tablet wählen wir den nächsten Kurs aus. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Auf der Rückseite des Tablet befindet sich ein freier USB-C-Anschluss. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Die Verblendung lässt sich leicht abziehen. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Über das Netzteil wird das Bike+ mit Storm versorgt. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Mehrer Kurse lassen sich nacheinander verketten. (Bild: Peloton/Screenshot: Golem.de)
  • Unten in der Mitte sind die sieben Leistungszonen erkennbar. (Bild: Peloton/Screenshot: Golem.de)
  • Nach dem Training zeigt das Portal eine Auswertung. (Bild: Peloton/Screenshot: Golem.de)
  • Das Optionenmenü von Peloton (Bild: Peloton/Screenshot: Golem.de)
  • Die Aktivierung der Leistungszonen ist gut versteckt. (Bild: Peloton/Screenshot: Golem.de)
  • Auch einige gefilmte Strecken können wir per Peloton abfahren. (Bild: Peloton/Screenshot: Golem.de)
  • Die Einstellung des Bike+ wird in einigen kurzen Videos erklärt. (Bild: Peloton/Screenshot: Golem.de)
  • In der App können die Nutzer nach dem nächsten Kurs suchen. (Bild: Peloton/Screenshot: Golem.de)
  • Langfristige Statistiken zeigen unseren Fortschritt. (Bild: Peloton/Screenshot: Golem.de)
  • Auf Strava sind sowohl Leistung als auch Trittfrequenz von Peloton zu sehen. (Bild: Strava/Screenshot: Golem.de)
Nach dem Training zeigt das Portal eine Auswertung. (Bild: Peloton/Screenshot: Golem.de)

Grundlage ist meine persönliche Leistungsfähigkeit, die ich mithilfe eines ganz speziellen Kurses oder einfach manuell ermitteln und in den Optionen eintragen kann. Merkwürdigerweise ist das Ganze gut in den Menüs versteckt und wird nur gelegentlich mal erklärt.

Peloton legt viel Wert darauf, sehr zugänglich für Einsteiger zu sein - aber es ist mir ein Rätsel, warum diese Funktionen nicht in einem interaktiven Tutorial vorgestellt werden. Das kriegt jedes Computerspiel besser hin!

Auch meine aktuelle Lieblingsfunktion habe ich erst spät und zufällig entdeckt: Durch das Antippen eines kleinen Symbols auf dem Bildschirm kann ich den markant-roten Drehregler für den Widerstand so einstellen, dass er von der Peloton-Zentrale gesteuert wird. Dann muss ich bei einem simulierten Anstieg nicht umständlich nach unten greifen, sondern kann die Hände am Lenker lassen - das ist super für Intervalle!

Die Funktion muss allerdings bei den Trainingsvideos eingepflegt werden, deshalb ist sie erst rund 24 Stunden nach der Live-Übertragung verfügbar und auch nicht in allen Kursen. Blöd: Es gibt keine Filter, um gezielt dieses "Auto-Follow" zu suchen. Klingt nach einem ärgerlichen Lapsus, nervt mich in der Praxis aber sehr!

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megazocker 10. Apr 2021 / Themenstart

.... ich hab einen Hochwertigen Crosstrainer ... gäbe es einen Bildschirm um mir beim...

activereader5 09. Apr 2021 / Themenstart

Naja also ich setz mich auf das Spinning Bike, starte workout in der smart watch, mach...

theFiend 08. Apr 2021 / Themenstart

Des ist wurst, aber stollenreifen sind eher kontraproduktiv...

Oktavian 08. Apr 2021 / Themenstart

Das kommt jetzt drauf an. Thermomixe finden auch reißenden Absatz. Natürlich. Wer...

Oktavian 08. Apr 2021 / Themenstart

"Sollte" hat sowas moralisches. Der Anbieter hat ein Angebot, das kann man annehmen oder...

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