Bigme: All-in-One-PC verwendet E-Ink-Display mit Farben
Normalerweise unterstützen E-Ink-Panels nur Graustufen. Auf Kickstarter ist aber ein All-in-One-PC mit Farb-Display geplant.
Der Hersteller Bigme baut nicht nur E-Book-Reader mit E-Paper-Display in Farbe. Das gleiche Konzept wird nun auch bei einem PC in voller Größe angewandt. Beim neuen geplanten Kickstarter-Projekt handelt es sich um einen All-in-One mit 25,3 Zoll großen E-Ink-Farbdisplay. Der PC wird also im Bildschirm versteckt und lässt sich nicht so einfach davon separieren.
Bisher gibt der Hersteller wenig Details zum Gerät preis. Es soll mit einem Intel-Core-i5-Prozessor ausgestattet werden und unter anderem per Spracheingabe gesteuert werden können. Der PC läuft zudem mit Windows 11 und soll zwei Leselichter bekommen. Das ist notwendig, da E-Paper-Panels nicht selbst leuchten und somit augenschonend sein sollen. Das System soll über eine Art Wireless Cast Bilder von anderen Quellen anzeigen können und kann optional per HDMI um weitere Displays erweitert werden.
12-Bit-Farbe und hohe Auflösung?
Für gewöhnlich werden All-in-One-PCs durch ihre kompakte Form mit mobilen Prozessoren ausgestattet. Hier könnte sich beispielsweise der Core i5-13500h mit 45 Watt TDP anbieten. Außerdem sollte ein Windows-11-System für den produktiven Einsatz 16 GByte RAM verwenden. Sicher sind diese Annahmen allerdings nicht.
Es ist sehr wahrscheinlich, dass Bigme auf das gleiche E-Ink-Panel setzt, welches auch der Hersteller Dasung beim eigenen Paperlike Color verwendet. Das Panel kann 4.096 Farben (12 Bit) bei einer Auflösung von 3.000 x 1.800 Pixeln darstellen. Der Monitor unterstützt zudem Miracast und Airplay. Das ist wahrscheinlich die Form der drahtlosen Übertragung, von der Bigme spricht. Nicht mitgeteilt wird, wie hoch die Bildfrequenz des Panels ist. Allerdings dürfte sie weit unter den bekannten 60 Hz und mehr bei LCD und OLED liegen. So wird sich auch der All-in-One eher zum Schreiben und Webbrowsen eignen, weniger für Spiele und Videos.
Der Hersteller gibt bisher keinen Preis für den PC bekannt. Da der Dasung-Monitor bereits 1.530 Euro kostet, ist von mehr Geld auszugehen. Es sollte auch darauf hingewiesen werden, dass über Crowdfunding nur das Produkt unterstützt wird und kein Versand garantiert ist. Da Bigme aber bereits andere Geräte über Kickstarter realisiert hat, ist das Risiko hier relativ gering.
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Ist das mit den internen proprietären Anschlüssen eigentlich immer noch ein Thema?
Selbst, wenn man den ganzen Tag über Excel Tabellen verbringt, ist das unbrauchbar...