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Big Red: Oracle passt Supportpreise der Inflation an

Oracle erhöht seine Supportgebühren in den USA um 8 Prozent. SAP hat hingegen eine jährliche, fixe Preissteigerung für Cloud-Produkte eingeführt.
/ Andreas Donath
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Symbol der Inflation (Bild: Envato)
Symbol der Inflation Bild: Envato

Oracle hat seine Supportpreise um 8 Prozent angehoben. Grund sind die gestiegenen Verbraucherpreise in den USA, im Juni 20202 lag die Inflationsrate bei 8,8 Prozent. Auch in anderen Regionen wird das Unternehmen die Preise entsprechend erhöhen. SAP will die Preise für seine Cloudprodukte hingegen jährlich um einen festen Prozentsatz steigern.

Oracle habe in seinen Geschäftsbedingungen eine jährliche Supportgebühren-Anpassung festgeschrieben, die sich auf die allgemeine Inflationsrate in einem Land beziehe, berichtete The Register.(öffnet im neuen Fenster)

Oracle ist nicht das einzige Techunternehmen, das seine Preise entsprechend anpasst. Intel kündigte Anfang Juli 2022 an, die Preise für die "Mehrheit seiner Mikroprozessoren und peripheren Chipprodukte" aufgrund des "Inflationsdrucks" zu erhöhen.

Auch bei SAP-Produkten müssen Unternehmen künftig höhere Preise einplanen. Laut einem Bericht des Handelsblatts(öffnet im neuen Fenster) will SAP für seine Clouddienste eine automatische Preiserhöhung einführen. Dabei steigen die Gebühren jährlich um 3,3 Prozent. Auch dort ist laut Handelsblatt die Begründung, dass die Inflation das Unternehmen dazu zwinge.


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