• IT-Karriere:
  • Services:

Big Red Ball: US-Forscher simulieren Sonnenwind im Labor

Der Sonnenwind, ein kontinuierlicher Strom geladener Teilchen, beinflusst das gesamte Sonnensystem. Vieles daran ist jedoch noch nicht verstanden. Forscher in den USA haben sich eine kleine Sonne gebaut, um die Vorgänge in unserem Zentralgestirn zu simulieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Sonnensimulator Big Red Ball
Sonnensimulator Big Red Ball (Bild: Jeff Miller/University of Wisconsin-Madison)

Sie bringen als Polarlichter den ganzen Himmel zum Leuchten, treiben Raumschiffe an, können auch Satelliten empfindlich stören: die geladenen Teilchen, die die Sonne in einem kontinuierlichen Strom ins Weltall emittiert. US-Forscher haben im Labor eine kleine Sonne gebaut, um den Sonnenwind zu erforschen.

Stellenmarkt
  1. Lufthansa Industry Solutions AS GmbH, Norderstedt
  2. CITTI Handelsgesellschaft mbH & Co. KG, Kiel

Die Sonne von Ethan Peterson und seinen Kollegen an der University of Wisconsin in Madison heißt Big Red Ball und ist eine drei Meter große Hohlkugel, in deren Zentrum sich ein starker Magnet befindet. Dort hinein leiteten die Forscher Heliumgas, das sie mit elektrischem Strom ionisierten, sodass ein Plasma entstand. Mit Starkstrom erzeugten sie dann ein elektrisches Feld. Zusammen mit dem Magnetfeld versetzten sie das Plasma in Rotation und simulierten so das rotierende Plasma und die elektromagnetischen Felder der Sonne.

Unter anderem beobachteten sie kleine Plasmaausbrüche. Wenn sich das Plasma schnell genug bewegte und das Magnetfeld zu schwach war, um es zu halten, wurde das Plasma radial ausgeworfen. Diese Ausbrüche sollen die langsamen Sonnenwinde auslösen. Diese Ausbrüche seien von Satelliten beobachtet worden, sagte Peterson. Aber es sei unbekannt, was sie antreibe.

Daneben konnten die Forscher, indem sie die Stärke des elektrischen und magnetischen Feldes veränderten, verschiedene Phänomene nachbilden, darunter die Parker-Spirale. "Unsere experimentellen Messungen bestätigen Parkers Theorie darüber, wie sie durch diese Plasmaströme erzeugt wird", sagte Peterson. Ihre Arbeit zeige, dass es möglich sei, mit Laborexperimenten der grundlegenden Physik dieser Prozesse auf die Spur zu kommen. Ihre Ergebnisse haben die Forscher in der Fachzeitschrift Nature Physics veröffentlicht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

schueppi 31. Jul 2019

In der Schweiz quasi... ^^


Folgen Sie uns
       


Eichrechtskonforme Ladesäule von Allego getestet

Spezielle Module erlauben eine eichrechtskonforme Nutzung von Ladesäulen. Doch sie stellen ein Sicherheitsrisiko dar.

Eichrechtskonforme Ladesäule von Allego getestet Video aufrufen
Workflows: Wenn Digitalisierung aus 2 Papierseiten 20 macht
Workflows
Wenn Digitalisierung aus 2 Papierseiten 20 macht

Die Digitalisierung von Prozessen scheitert selten an der Technik. Oft ist es Unwissenheit über wichtige Grundregeln, die Projekte nach hinten losgehen lässt - ein wichtiges Change-Modell hilft dagegen.
Ein Erfahrungsbericht von Markus Kammermeier

  1. Digitalisierung Aber das Faxgerät muss bleiben!
  2. Arbeitswelt SAP-Chef kritisiert fehlende Digitalisierung und Angst
  3. Deutscher Städte- und Gemeindebund "Raus aus der analogen Komfortzone"

Login-Dienste: Wer von der Klarnamenpflicht profitieren könnte
Login-Dienste
Wer von der Klarnamenpflicht profitieren könnte

Immer wieder bringen Politiker einen Klarnamenzwang oder eine Identifizierungspflicht für Nutzer im Internet ins Spiel. Doch welche Anbieter könnten von dieser Pflicht am ehesten einen Vorteil erzielen?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Europäische Netzpolitik Die Rückkehr des Axel Voss
  2. Mitgliederentscheid Netzpolitikerin Esken wird SPD-Chefin
  3. Nach schwerer Krankheit FDP-Netzpolitiker Jimmy Schulz gestorben

Galaxy Z Flip im Hands-on: Endlich klappt es bei Samsung
Galaxy Z Flip im Hands-on
Endlich klappt es bei Samsung

Beim zweiten Versuch hat Samsung aus seinen Fehlern gelernt: Das Smartphone Galaxy Z Flip mit faltbarem Display ist alltagstauglicher und stabiler als der Vorgänger. Motorolas Razr kann da nicht mithalten.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Faltbares Smartphone Schutzfasern des Galaxy Z Flip möglicherweise wenig wirksam
  2. Isocell Bright HM1 Samsung verwendet neuen 108-MP-Sensor im Galaxy S20 Ultra
  3. Smartphones Samsung schummelt bei Teleobjektiven des Galaxy S20 und S20+

    •  /