Big Fish Games: Bis zu 885 Millionen US-Dollar für Casualgames-Anbieter

Der aus Seattle stammende Casualgames-Anbieter Big Fish Games(öffnet im neuen Fenster) wird für eine Summe, die bis zu 885 Millionen US-Dollar erreichen kann, von dem ebenfalls aus den USA stammenden Glückspielanbieter Churchill Downs(öffnet im neuen Fenster) übernommen. Der Käufer besitzt unter anderem eine bekannte Pferde-Rennstrecke in Kentucky und ist mit seinen Wettangeboten auch online aktiv.
Die Kaufsumme setzt sich zusammen aus einem fest vereinbarten Teil von 485 Millionen US-Dollar plus einem Betrag von bis zu 350 Millionen US-Dollar, dessen Höhe abhängig ist von den im Jahr 2016 erwirtschaften Ergebnissen. Big-Fish-Gründer Paul Thelen erhält je nach Stand der Resultate des Jahres 2016 bis zu 50 Millionen US-Dollar.
Big Fish Games ist in der Spielebranche wenig bekannt, gehört aber zu den erfolgreichsten Anbietern von Casualgames und vermarktet derzeit mehrere hundert Spiele vor allem für mobile Plattformen. Die Firma beschäftigt in Seattle rund 500 Mitarbeiter, weltweit kommen 600 weitere dazu. Big Fish hat in den zwölf Monaten bis Ende September 2014 einen Umsatz von rund 266 Millionen US-Dollar und einen Gewinn von rund 57,3 Millionen US-Dollar erzielt.