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Big Blue: IBM verbietet Mitarbeitern Speicherkarten und USB-Sticks

Mitarbeiter von IBM dürfen weltweit keine USB-Sticks oder andere externe Speichermedien mehr einsetzen. Das Risiko für den Ruf des Unternehmens und die Finanzen sei zu hoch.

Artikel veröffentlicht am ,
Sicherheitsrisiken en gros
Sicherheitsrisiken en gros (Bild: Johannes Eisele/Getty Images)

Die IT-Firma International Business Machines (IBM) verbietet Mitarbeitern ab sofort die Nutzung externer Speichergeräte wie USB-Sticks oder Speicherkarten. Wie The Register schreibt, wurden die neuen Regelungen in einem unternehmensweiten Memo angekündigt - Ausnahmen soll es nur noch wenige geben. Betroffen sind alle Zweigstellen des Unternehmens.

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Das Verbot gilt bereits jetzt in einigen Sparten des Unternehmens und wird nun ausgeweitet. Chief Information Security Officer Shamla Naidoo schreibt in einem Memo, man erweitere "die Praxis, Datentransfer auf austauschbaren Geräten (USB, SD-Card, Flash Drive)" zu verbieten. Stattdessen sollen Mitarbeiter den unternehmenseigenen Dienst Sync'N'Share nutzen. Das Risiko für die Unternehmensfinanzen und die Reputation der Firma sei zu hoch, wenn Mitarbeiter Geräte verlegen, verlieren oder anderweitig regelwidrig einsetzen.

Probleme könnte es im IT-Support geben

Die neuen Regeln könnten die Arbeit für einige Mitarbeiter im IT-Support behindern, auch wenn sie aus Sicherheitssicht zweifellos zu begrüßen sind. Aktuelle Installationsdateien können auf neu einzurichtenden Rechnern allerdings meist nur über ein Speichermedium aufgespielt werden. Hier kann es möglicherweise Ausnahmen von der Regel geben, davon soll es aber nach Angaben von IBM nur "wenige" geben.

Immer wieder werden Speichermedien verlegt und führen dazu, dass vertrauliche Informationen an die Öffentlichkeit gelangen. In Großbritannien wurden gleich mehrfach Daten der Gesundheitsbehörde öffentlich. In Zukunft könnten Unternehmen in einem solchen Fall hohe Strafen drohen, wenn Daten von EU-Bürgern betroffen sind. Denn die Datenschutzgrundverordnung schreibt vor, dass persönliche Daten sicher vor unberechtigtem Zugriff zu schützen sind.

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johnripper 18. Mai 2018

WPG = Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Sorry!

Youssarian 13. Mai 2018

Na, dann ist es ja schön, dass wir in Dir einen Fachmann an Bord haben. Wenn die...

renegade334 13. Mai 2018

Gebe ich dir Recht. Beim ersten verlorenen USB-Stick habe ich dies leider vernachlässigt...

renegade334 13. Mai 2018

Ich hätte es so ausgedrückt, dass Googles Gefahr nicht unmittelbar ist. Immerhin ist es...

quark2017 13. Mai 2018

Jo, und IBM scheint recht gute Netzwerke zu haben. Ich kenne nur wenige Unternehmen, bei...


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