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Genossenschaft will Admins einstellen

Noch wird die Infra.run ehrenamtlich betreut. Langfristig hoffen die beiden CCC-Mitglieder, mit den monatlichen Einnahmen auch Administratoren für das Projekt einstellen zu können. Derzeit lägen die Kosten bei etwa einem Euro pro Schüler pro Monat. Bei weiterführenden Schulen könne der Betrag auch sinken, weil dort der Videoanteil nicht so groß sei. Inzwischen laufe die Einrichtung eines Servers mit Big Blue Button weitgehend automatisiert ab. Die Entwickler schreiben dazu auf Github: Mit dem Installationsscript lässt sich ein Server automatisiert in 30 Minuten einrichten.

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Laut Merz arbeitet Infra.run nicht gewinnorientiert, "weil wir mit Infrastruktur für Schulen keine Rendite erzielen wollen". Es gehe lediglich darum, "dass Menschen für sinnvolle Arbeit ein angemessenes Gehalt bekommen. Und die Schule das in einer Qualität bekommt, die der Sache angemessen ist."

Moodle und Nextcloud sollen integriert werden

Während die Infrastruktur vor allem von IT-Experten aus dem CCC-Umfeld betrieben wird, engagieren sich bei Cyber4Edu auch Mitglieder von Chaos macht Schule, dem Berliner Hackertreffpunkt C-Base, der Free Software Foundation Europe (FSFE) sowie Freifunker. "Die üblichen Verdächtigen", sagt Merz, "wir haben aber auch einen Anteil an Menschen, die aus dem schulischen Umfeld kommen: Lehrer, Medienpädagogen, Datenschützer."

Ein geplanter Beirat soll die weißen Flecken im Bereich Medienpädagogik, Didaktik, OER beseitigen. Schließlich soll sich eine Schulplattform nicht nur auf Big Blue Button beschränken. So wird die Integration der Lernplattform Moodle und der freien Cloud-Software Nextcloud angestrebt.

Warum müssen sich die Schulen aber überhaupt selbst um eine sichere und datenschutzkonforme Digitalisierung kümmern? Wäre das nicht die Aufgabe der Schulverwaltung, zumindest was die staatlichen Schulen betrifft? In Berlin gibt es immerhin einen eigenen digitalen Lernraum für die Schulen. Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam hat seine Schulcloud bundesweit geöffnet. Die niedersächsische Bildungscloud stellt seit Anfang März bereits Big Blue Button für die Schulen zur Verfügung.

"Stummschalten wäre ein Traum"

Nach Ansicht von Merz wird die Digitalisierung in Berlin oft nicht mit der notwendigen Konsequenz betrieben. "Wir haben gehört, dass sie einen Vertrag mit Webex von Cisco gemacht haben. Warum mit Moodle anfangen und sich dann Webex ins Boot holen, wo Schulcloud sich gleich um die Ecke mit Big Blue Button arrangiert hat. Das ist wirklich total irre", sagt Merz.

Der Bedarf an den digitalen Tools dürfte auch nach dem Abklingen der Coronapandemie bestehen. Solche Tools könnten beispielsweise auch für andere Zwecke, wie Elterngespräche, genutzt werden. In manchen Dingen bieten sie sogar Vorteile gegenüber dem normalen Unterricht. "Was ich am meisten vermissen werde, ist das Stummschalten", sagte Bedorf scherzhaft, "wenn es das im realen Leben geben würde, wäre es ein Traum."

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 Eltern und Schüler sind begeistert
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mambokurt 25. Mai 2020

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mambokurt 25. Mai 2020

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anonym 24. Mai 2020

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