Biere 2: Telekom steckt dreistelligen Millionenbetrag in Rechencenter

Die Deutsche Telekom kündigt eine hohe Investition in ihr Rechenzentrum in Biere, Sachsen-Anhalt, an. Das sei durch die Partner Huawei, Microsoft und Cisco schon voll und es gelte, Biere 2 auszubauen.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Telekom lädt zur Videokonferenz.
Die Telekom lädt zur Videokonferenz. (Bild: Deutsche Telekom/Screenshot: Golem.de)

Die Deutsche Telekom wird einen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag in ihr Rechenzentrum in Biere investieren. Das sagte Reinhard Clemens, der Leiter der Geschäftskundensparte T-Systems am 10. März 2016. "Das Rechenzentrum Biere 1 ist eigentlich schon voll. Darum investieren wir einen dreistelligen Millionenbetrag in den nächsten Jahren in Biere 2".

Stellenmarkt
  1. Anwendungsbetreuer:in HCM-Systeme
    HUK-COBURG Versicherungsgruppe, Coburg
  2. Systemadministrator (m/w/d)
    Stiftung Kreuznacher Diakonie, Bad Kreuznach
Detailsuche

"Es handelt sich bei Biere 2 um einen Neubau", sagte Clemens Golem.de auf Anfrage. Gegenwärtig stünden 10.000 Server in dem Rechenzentrum. Baubeginn soll noch in diesem Jahr sein, wenn alle erforderlichen Genehmigungen vorliegen.

Der Netzbetreiber hat verschiedene Partnerschaften in dem Bereich: die Open Telekom Cloud auf Basis von Huawei-Hardware, die vCloud von VMware und die Microsoft-Cloud für Azure. Während das Huawei-Cloud-Produkt im niedrigen Preissektor angesetzt sein wird, liegt die Cisco Intercloud eher im Premium-Bereich.

Biere soll gemeinsam mit dem Magdeburger Standort als Twin-Core-Rechenzentrum funktionieren, bei dem Daten in der Magdeburger Altanlage gespiegelt werden. Mit dem Ausbau zum Twincore-Rechenzentrum sollten laut einem früheren Bericht 100 Arbeitsplätze in Biere und weitere 30 neue Jobs in Magdeburg entstehen. Im laufenden Jahr soll der deutsche Markt für Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik erstmals die Marke von 160 Milliarden Euro knacken. Die Umsätze wachsen um 1,7 Prozent verglichen zum Vorjahr auf 160,2 Milliarden Euro. Diese Prognose veröffentlichte der Digitalverband Bitkom heute im Vorfeld der Cebit, die am Montag, dem 14. März 2016 in Hannover beginnt.

Telekom will zweite Halbzeit gewinnen

Golem Akademie
  1. C++ Programmierung Basics: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    28. Februar–4. März 2022, virtuell
  2. Java EE 8 Komplettkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    28. Februar–4. März 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Clemens sagte: "Das Thema lautet: Wir sind in der zweiten Halbzeit der Digitalisierung." Es sei darüber gesprochen worden, dass die erste Halbzeit verloren sei, hier fielen Namen wie Google und Facebook. "Doch die zweite Halbzeit gewinnen wir. Die Stichworte lauten Cloud, Connectivity und Netz." Die Telekom wolle die Nummer 1 zumindest im europäischen Cloud-Markt werden. Die Lösung von Huawei sei preiswert und "von der Stange". Zu Beginn der Cebit startet die Telekom mit Huawei die Open Telekom Cloud.

SAP werde neuer Partner für die Open Telekom Cloud (OTC) und als erster Kunde zum Marktstart habe das Kernforschungszentrum Cern angekündigt, Leistungen zu nutzen. Im Vorfeld hätten bereits rund 200 Kunden die Betaversion getestet und Rückmeldungen zum Produkt gegeben.

"Seit den Enthüllungen von Edward Snowden ist der Bedarf an Cloud-Lösungen nach deutschem Datenschutz rasant gestiegen. So setzte die Telekom im Jahr 2015 1,3 Milliarden Euro mit Cloud-Leistungen konzernübergreifend um - ein Plus von 30 Prozent", erklärte das Unternehmen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Framework Laptop im Hardware-Test
Schrauber aller Länder, vereinigt euch!

Der modulare Framework Laptop ist ein wahrgewordener Basteltraum. Und unsere Begeisterung für das, was damit alles möglich ist, lässt sich nur schwer bändigen.
Ein Test von Oliver Nickel und Sebastian Grüner

Framework Laptop im Hardware-Test: Schrauber aller Länder, vereinigt euch!
Artikel
  1. Japan: Sega steigt aus Spielhallen-Geschäft aus
    Japan
    Sega steigt aus Spielhallen-Geschäft aus

    Nach über 55 Jahren wird Sega sich aus dem Arcade-Geschäft zurückziehen. Wegen der Coronapandemie hatte das Geschäft stark gelitten.

  2. Hauptuntersuchung: Tesla Model S beim TÜV nur knapp vor Verbrennern von Dacia
    Hauptuntersuchung
    Tesla Model S beim TÜV nur knapp vor Verbrennern von Dacia

    Bei den TÜV-Prüfungen schneidet das Model S nicht viel besser ab als sehr günstige Verbrenner. Andere E-Autos sind da besser.

  3. Microsoft: Windows 11 kommt früher als geplant für alle kompatiblen PCs
    Microsoft
    Windows 11 kommt früher als geplant für alle kompatiblen PCs

    Windows 11 sollte Mitte 2022 für alle kompatiblen Geräte kommen. Das Interesse ist aber wohl unerwartet hoch und das OS ist doch früher da.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3080 12GB 1.499€ • iPhone 13 Pro 512GB 1.349€ • DXRacer Gaming-Stuhl 159€ • LG OLED 55 Zoll 1.149€ • PS5 Digital mit o2-Vertrag bestellbar • Prime-Filme für je 0,99€ leihen • One Plus Nord 2 335€ • Intel i7 3,6Ghz 399€ • Alternate: u.a. Sennheiser Gaming-Headset 169,90€ [Werbung]
    •  /