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Biere 2: Telekom startet weiteres Rechenzentrum in Biere

Das neue Cloud-Rechenzentrum der Telekom in Sachsen-Anhalt ist fertiggestellt. Die Erweiterung des Standorts sei wegen hoher Nachfrage nötig geworden.

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Eine der Gaslöschzentralen in Biere
Eine der Gaslöschzentralen in Biere (Bild: Deutsche Telekom/Screenshot: Golem.de)

Nach zwei Jahren Bauzeit hat die Deutsche Telekom in Biere bei Magdeburg in Sachsen-Anhalt ein weiteres Cloud-Rechenzentrum in Betrieb genommen. Das gab das Unternehmen am 6. September 2018 bekannt. Künftig gibt es damit 100.000 Server am Standort Biere, die eineinhalb Mal so viel Kapazität haben sollen wie zuvor. Wegen hoher Nachfrage sei eine Erweiterung des Standorts nötig geworden.

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Mit dem jetzt vollendeten zweiten Bauabschnitt verfügt Biere über 11.000 Quadratmeter. Perspektivisch könne der Campus auf fast 40.000 Quadratmeter erweitert werden. Die Investition für den Neubau beträgt nach früheren Angaben der Staatskanzlei 170 Millionen Euro, 10 Millionen Euro trägt der Steuerzahler. Biere funktioniert gemeinsam mit dem Magdeburger Standort als Twin-Core-Rechenzentrum, bei dem Daten in der Magdeburger Altanlage gespiegelt werden.

"Innerhalb weniger Jahre ist in Biere ein Hochleistungsrechenzentrum entstanden, das Unternehmen aus aller Welt sichere Datenspeicher bietet. Schnelles Internet überall in Sachsen-Anhalt, auch da rechnen wir fest mit dem Engagement der Telekom", sagte Reiner Haseloff (CDU), Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt.

Laut einem Bericht des MDR Sachsen-Anhalt aus dem Jahr 2016 ist das Rechenzentrum mit einem zwei Meter hohen Zaun, Stacheldraht, Handflächenscanner und Personenschleusen gesichert. Rund 300 Kameras überwachen das Gelände und ein vier Meter hoher Erdwall soll auch Angriffe großer Fahrzeuge stoppen können. Ein Wassertank und Edelgas sollen Brände ersticken. Dieselaggregate als USV sollen das Rechenzentrum zwei Tage mit Elektrizität versorgen können. Der Zugang zu den Servern ist nur über Hochbrücken möglich.

Der Netzbetreiber hat verschiedene Partnerschaften in dem Bereich: die Open Telekom Cloud auf Basis von Huawei-Hardware, die vCloud von VMware, die Cisco Intercloud und die Microsoft-Cloud Azure. Cisco stellte die Intercloud Ende 2016 jedoch ein.

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