• IT-Karriere:
  • Services:

Biere 2: Telekom erweitert ihr größtes Rechenzentrum in Deutschland

Die Deutsche Telekom legt den Grundstein für die Erweiterung ihres Rechenzentrums in Biere in Sachsen-Anhalt. Auch einiges zur Sicherheit wurde bekannt.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Telekom macht Grundsteinlegung mit Drohne.
Die Telekom macht Grundsteinlegung mit Drohne. (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom erweitert ihr Rechenzentrum in Biere im Bundesland Sachsen-Anhalt. Das gab das Unternehmen am 12. September 2016 bei der Grundsteinlegung bekannt. Mit der Errichtung von drei weiteren Rechenzentrumsmodulen werden die Cloud-Kapazitäten am Standort Biere um 150 Prozent erweitert. Die Inbetriebnahme ist für das zweite Quartal 2018 geplant.

Stellenmarkt
  1. Vodafone GmbH, Düsseldorf
  2. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Berlin, Braunschweig, München, Wolfsburg

Biere funktioniert gemeinsam mit dem Magdeburger Standort als Twin-Core-Rechenzentrum, bei dem Daten in der Magdeburger Altanlage gespiegelt werden. Bisher stehen in Biere 20.000 Server.

Die Telekom wird einen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag in ihr Rechenzentrum in Biere investieren, sagte Reinhard Clemens, der Leiter der Geschäftskundensparte T-Systems im März 2016. "Das Rechenzentrum Biere 1 ist eigentlich schon voll." Die Investition für den Neubau beträgt nach Angaben der Staatskanzlei 170 Millionen Euro, 10 Millionen Euro trägt der Steuerzahler.

Sicherheit im Rechenzentrum

Mit dem Ausbau zum Twincore-Rechenzentrum sollten laut einem früheren Bericht 100 Arbeitsplätze in Biere und weitere 30 neue Jobs in Magdeburg entstehen. Das Rechenzentrum in Biere ist seit dem Jahr 2014 in Betrieb.

Der Netzbetreiber hat verschiedene Partnerschaften in dem Bereich: die Open Telekom Cloud auf Basis von Huawei-Hardware, die vCloud von VMware, die Cisco Intercloud und die Microsoft-Cloud für Azure. Während das Huawei-Cloud-Produkt im niedrigen Preissektor angesetzt sein wird, liegt die Cisco Intercloud eher im Premium-Bereich.

Laut einem Bericht des MDR Sachsen-Anhalt ist das Rechenzentrum mit einem zwei Meter hohen Zaun, Stacheldraht, Handflächenscanner und Personenschleusen gesichert. Rund 300 Kameras überwachen das Gelände und ein vier Meter hoher Erdwall soll auch Angriffe großer Fahrzeuge stoppen können. Ein Wassertank und Edelgas sollen Brände ersticken. Dieselaggregate als USV sollen das Rechenzentrum zwei Tage mit Elektrizität versorgen können.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 499,99€

hangol123 06. Sep 2018

Die Rechnung ist inhaltlich korrekt, aber nur sinnvoll, wenn der Konzern die Investition...

bULLsHIT! 13. Sep 2016

... nur kurz

SensenMannLE 13. Sep 2016

Im Text steht doch, dass aktuell dort 20.000 Server stehen. Ergo, müssten es dann, bei...

Tuxraxer007 13. Sep 2016

DEswege sagt man ja: USV = Unterbrechungsfrei Strom Versorgung = Batterien NEA = Netz...

MeinSenf 12. Sep 2016

Wenn jetzt von da aus sternförmig Glasfaser zu jedem Kunden gelegt wird, wäre alles...


Folgen Sie uns
       


E-Book-Reader Pocketbook Color im Test

Das Pocketbook Color ist der erste E-Book-Reader mit einem Farbbildschirm. Wir haben uns das Gerät angeschaut.

E-Book-Reader Pocketbook Color im Test Video aufrufen
Energy Robotics: Ein kopfloser Hund für 74.500 US-Dollar
Energy Robotics
Ein kopfloser Hund für 74.500 US-Dollar

Als eines der ersten deutschen Unternehmen setzt Energy Robotics den Roboterhund Spot ein. Sein Vorteil: Er ist vollautomatisch und langweilt sich nie.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Kickstarter Nibble ist ein vierbeiniger Laufroboter im Mini-Format
  2. Boston Dynamics Roboterhunde scannen ein Werk von Ford
  3. Robotik Laborroboter forscht selbstständig

Energie- und Verkehrswende: Klimaneutrales Fliegen in weiter Ferne
Energie- und Verkehrswende
Klimaneutrales Fliegen in weiter Ferne

Wasserstoff-Flugzeuge und E-Fuels könnten den Flugverkehr klimafreundlicher machen, sie werden aber gigantische Mengen Strom benötigen.
Eine Recherche von Hanno Böck

  1. Luftfahrt Neuer Flughafen in Berlin ist eröffnet
  2. Luftfahrt Booms Überschallprototyp wird im Oktober enthüllt
  3. Flugzeuge CO2-neutral zu fliegen, reicht nicht

Boothole: Kein Plan, keine Sicherheit
Boothole
Kein Plan, keine Sicherheit

Völlig vorhersehbare Fehler mit UEFI Secure Boot führen vermutlich noch auf Jahre zu Problemen. Vertrauen in die Technik weckt das nicht.
Ein IMHO von Sebastian Grüner


      •  /