Abo
  • Services:

Biegsames Display: Lenovo zeigt Smartphone fürs Handgelenk

Lenovo hat zwei Smartphone-Konzepte vorgestellt, die ein biegsames Amoled-Display aufweisen. Das eine Modell ist eine Mischung aus Smartphone und Tablet, das andere lässt sich um das Handgelenk wickeln.

Artikel von und veröffentlicht am
Das Smartphone schmiegt sich ums Handgelenk.
Das Smartphone schmiegt sich ums Handgelenk. (Bild: Screenshot Golem.de)

Einen Blick in die Zukunft gewährte Lenovo und zeigte zwei Konzepte zukünftiger Smartphones. Das Besondere an den beiden Studien ist ein biegsames Display. Dadurch werden komplett neue Gehäuseformen möglich und die bisherigen Beschränkungen bei der Gestaltung von Smartphones existieren nicht mehr.

Stellenmarkt
  1. Simpleworks Int. Limited, Duisburg
  2. TUI Group Services GmbH, Hannover

Die von Lenovo Cplus genannte Studie ist eine Mischung aus Smartphone und Smartwatch. Denn das Smartphone lässt sich dank des flexiblen Gehäuses teils um den Arm wickeln. Die Besonderheit liegt hierbei darin, dass nicht nur das Display, sondern auch der Akku flexibel ist.

  • Lenovos Folio ist eine Mischung aus Smartphone und Tablet. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Lenovos Cplus - ein Smartphone fürs Handgelenk (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das Cplus schmiegt sich ums Handgelenk. (Screenshot: Golem.de)
  • Cplus sieht wie eine sehr große Smartwatch aus. (Screenshot: Golem.de)
  • Folio als Tablet ausgeklappt (Screenshot: Golem.de)
  • Das Folio kann zusammengefaltet werden ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und hat dann die Maße klassischer Smartphones. (Screenshot: Golem.de)
  • Folio-Display biegt sich. (Screenshot: Golem.de)
  • Cplus in gebogenem Zustand (Screenshot: Golem.de)
Folio als Tablet ausgeklappt (Screenshot: Golem.de)

Die übrigen Einheiten sind allerdings nicht flexibel. Hier greift Lenovo auf einen Trick zurück, um das Smartphone um ein Handgelenk legen zu können. Lenovo hat Teile des Smartphones einfach in kleinere Einheiten aufgeteilt. Das gilt sowohl für das Gehäuse als auch für die Platine im Inneren. Ein derartiges Aufteilen dürfte die Konstruktion im Vergleich zu einem klassischen Smartphone verteuern.

Smartphone mutiert zum Tablet

Der eigentliche Biegemechanismus funktioniert gut, auch wenn dieser nur von einem Lenovo-Mitarbeiter gezeigt werden durfte. Wiederholt wurde das Smartphone von der geknickten Form wieder in seine Ursprungsform gebracht.

Als zusammenfaltbares Tablet ist das Folio gedacht. Im Unterschied zum Cplus ist hier nur das Display flexibel, denn das Gerät wird nur in der Mitte gefaltet. Die Hardware und der Akku stecken in einer starren Konstruktion, das Umklappen geschieht mit einem herkömmlichen Gelenk.

Die Schwierigkeit bei der Konstruktion war vor allem der Bewegungsspielraum, den das Display haben muss, weil sich das Gerät komplett zusammenfalten sollte. Bei dem gezeigten Prototyp gelingt es Lenovo noch nicht, die Tablet-Form in aller Perfektion zu erreichen. Der Biegemechanismus beim Cplus macht einen deutlich ausgereifteren Eindruck.

Markteinführung dauert noch

Bis die beiden Studien auf den Markt kommen werden, vergeht aber noch viel Zeit, wie Lenovo einräumte. Drei bis fünf Jahre wird es wohl laut Lenovo dauern, bis die ersten Geräte mit der Technik im Handel verfügbar sein werden. Gebaut werden könne die Technik bereits, doch die Zuverlässigkeit mache noch Probleme.

Bei einem Smartphone mit biegsamem Display rechnet Lenovo damit, dass der Nutzer dieses öfter verbiegt, als es eigentlich notwendig wäre. Der Hersteller geht davon aus, dass die Biegefunktion auch aus purer Langeweile verwendet wird und der Nutzer quasi als Beschäftigungstherapie das Smartphone hin- und herbiegt - eben so, wie früher etwa mit einem Klapphandy gespielt wurde.

Auch Samsung experimentiert mit biegsamen Displays

Auch Samsung arbeitet an Smartphones mit einem biegsamen Display und will diese bereits im kommenden Jahr auf den Markt bringen. Zwei Modelle sind derzeit in der Planung. Eines davon soll einen 5 Zoll großen Touchscreen haben - wenn es zusammengeklappt ist. Wird es auseinandergefaltet, steht ein 8 Zoll großes Display zur Verfügung. Das andere Modell soll dafür kompakter sein und wie ein Klapphandy zusammengeklappt werden können.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 19,49€
  2. (u. a. Pirates of the Caribbean 1-5 Box Blu-ray 26,97€, Iron Man Trilogie Blu-ray Collector's...
  3. 259,00€
  4. (u. a. One 219,99€)

Horsty 14. Jun 2016

Wow diesen intellektuell und rhetorisch eloquenten Beitrag hast du erst nach bearbeiten...

Lala Satalin... 12. Jun 2016

Nyanners' Schwester. O_O

ten-th 10. Jun 2016

Mal langsam ... es geht ja noch weiter ... in nicht allzuferner Zukunft kommt das Stirn...

Friko44 10. Jun 2016

Erinnert mich an den Bilderwitz von vor 15 Jahren, auf dem ein Europäer einen Japaner...


Folgen Sie uns
       


Hitman 2 - Fazit

Wer ist Agent 47 - und warum ist er so ein perfekter Auftragskiller? Einer Antwort kommen Spieler auch in Hitman 2 unter Umständen nicht näher, dafür erleben sie mit dem Glatzkopf aber spannend und komplexe Abenteuer in schön gestalteten, sehr aufwendigen Einsätzen.

Hitman 2 - Fazit Video aufrufen
Red Dead Online angespielt: Schweigsam auf der Schindmähre
Red Dead Online angespielt
Schweigsam auf der Schindmähre

Der Multiplayermodus von Red Dead Redemption 2 schickt uns als ehemaligen Strafgefangenen in den offenen Wilden Westen. Golem.de hat den handlungsgetriebenen Einstieg angespielt - und einen ersten Onlineüberfall gemeinsam mit anderen Banditen unternommen.

  1. Spielbalance Updates für Red Dead Online und Battlefield 5 angekündigt
  2. Rockstar Games Red Dead Redemption 2 geht schrittweise online
  3. Games US-Spielemarkt erreicht Rekordumsätze

IMHO: Valves Ka-Ching mit der Brechstange
IMHO
Valves "Ka-Ching" mit der Brechstange

Es klingelt seit Jahren in den Kassen des Unternehmens von Gabe Newell. Dabei ist die Firma tief verschuldet - und zwar in den Herzen der Gamer.
Ein IMHO von Michael Wieczorek

  1. Artifact im Test Zusammengewürfelt und potenziell teuer
  2. Artifact Erste Kritik an Kosten von Valves Sammelkartenspiel
  3. Virtual Reality Valve arbeitet an VR-Headset und Half-Life-Titel

IT: Frauen, die programmieren und Bier trinken
IT
Frauen, die programmieren und Bier trinken

Fest angestellte Informatiker sind oft froh, nach Feierabend nicht schon wieder in ein Get-together zu müssen. Doch was ist, wenn man kein Team hat und sich selbst Programmieren beibringt? Women Who Code veranstaltet Programmierabende für Frauen, denen es so geht. Golem.de war dort.
Von Maja Hoock

  1. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix
  2. Job-Porträt Cyber-Detektiv "Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen"
  3. Bundesagentur für Arbeit Ausbildungsplätze in der Informatik sind knapp

    •  /