VW will auf 800 Volt umsteigen

Der entsprechende Standard sei auf Werte zwischen 250 und 900 Volt ausgelegt, sagte Martin Roemheld von der Volkswagen-Tochter Elli. Während die Konzerntöchter Porsche und Audi bei der Taycan-Plattform schon auf 800 Volt setzen, ist das bei der ID-Familie noch nicht der Fall. Doch das soll sich künftig ändern. "Es wird auf die Dauer nicht bei 400 Volt bleiben, so viel kann man sagen. Wie wir es genau machen, kommunizieren wir zu gegebener Zeit", sagte Roemheld.

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Die neuen VW ID.5 und ID.5 GTX sollen bereits ab Anfang kommenden Jahres mit der neuen Software für bidirektionales Laden ausgestattet werden. Die entsprechende DC-Wallbox soll es aber erst im Jahr 2023 geben. Zusammen mit einem Partner werde zunächst ein proprietäres System auf den Markt kommen. Das liege daran, dass der geplante Kommunikationsstandard ISO 15118-20 noch nicht fertig sei. Hier will Volkswagen in Normierungsgremien Druck machen, damit die Vorgaben möglichst schnell festgelegt werden.

42 Prozent der ID-Kunden haben PV-Anlage

Nach Einschätzung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) fehlen zudem noch regulatorische Bestimmungen für bidirektionales Laden. Ebenfalls müssten Smart Meter Gateways (SMGW) inklusive Steuerungseinheit entsprechend ausgelegt, verfügbar und kosteneffizient sein.

Schon ohne solche Standards und Hilfsmittel ist es hingegen möglich, sein Elektroauto über ein HEMS mit selbst produziertem Solarstrom zu laden. Nach Angaben von Bagschik ist das bei den eigenen Kunden schon häufig der Fall. Einer Umfrage unter ID-Kunden zufolge besitzen 42 Prozent zu Hause eine Photovoltaik-Anlage. Ein gutes Viertel der Befragten gab zudem an, konkret in PV-Anlagen investieren zu wollen oder sich das vorstellen zu können. "Unsere Kunden wollen energetisch autark sein", sagte Bagschick.

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Entsprechend groß sei das Interesse an den dargestellten Ladelösungen. Demnach interessierten sich 90 Prozent für das Aufladen des Autos durch den selbst erzeugten Strom und immer noch 80 Prozent für das bidirektionale Laden.

Höhere Ladegeschwindigkeiten durch Software-Update

Durch die Nutzung als Energiespeicher soll sich der Akku nicht stärker abnutzen als beim normalen Gebrauch. VW setze "fahrzeugtechnisch die Grenzen", damit Kunden nicht die Gewährleistung überschritten, sagte Roemheld. Dadurch soll verhindert werden, dass sich der Verkaufswert des Fahrzeugs durch eine niedrige Akkukapazität verringert. Volkswagen plant in diesem Zusammenhang die direkte Anzeige der verbliebenen Restkapazität, um es potenziellen Käufern leichter zu machen, den Wert des Gebrauchtwagens einschätzen zu können.

Mit der Software-Version 3.0 will VW darüber hinaus die Ladegeschwindigkeiten erhöhen. Bei der 77-kWh-Batterie steigt demnach die maximale Leistung von 125 auf 135 kW, beim ID.5 GTX sogar auf 150 kW. Das soll bei einer Ladung von 5 auf 80 Prozent des Ladestands bis zu neun Minuten einsparen.

Dabei schließt VW nicht aus, dass sogar höhere Ladeleistungen von bis zu 175 kW erreicht werden. Denn die angegebene Ladeleistung soll nicht nur unter idealen Bedingungen bei sehr niedrigem Akkustand und warmen Außentemperaturen möglich sein. Die Software-Updates sollen bei den ausgelieferten Modellen in Kombination mit dem Austausch der 12-Volt-Batterie erfolgen.

Ebenfalls will VW das Laden für Elektroautofahrer unterwegs einfacher machen.

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 Bidirektionales Laden: So will VW seine Kunden elektrisch autark machenPlug & Charge per Software-Update 
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Eheran 19. Dez 2021 / Themenstart

Ich verstehe es nicht. Warum muss man da irgendwas wissen? Das arbeitet autonom...

Eheran 19. Dez 2021 / Themenstart

Ich nehme an es soll "ich kenne fast kein Gerät" heißen? Wie wäre es mit allem, was grö...

Egon Meier 17. Dez 2021 / Themenstart

wahrscheinlich meinst du 95% .. ? ja .. stimmt .. ABer VW hat nicht nur eine Akkugröße...

Egon Meier 17. Dez 2021 / Themenstart

Kein Mensch zwingt dich dazu, mitzumachen. Vielleicht gibt es ein attraktives Angebot...

JAJA DElNE MUDDA 16. Dez 2021 / Themenstart

Meinen habe ich vor 2 Wochen bestellt - Liefertermin ist (unverbindlich) November; wobei...

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