Abo
  • Services:

BiCS4: Flash Forward hat 1,33-TBit-Speicherchip entwickelt

Größer als angekündigt: Der von Toshiba und Western Digital entworfene BiCS4-Flash-Speicher fasst 1,33 TBit pro Die - mehr als jeder andere sonst. Die beiden Hersteller nutzen 96 Schichten aus 4-Bit-Zellen.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein älterer Wafer mit BiCS3-Flash-Speicher
Ein älterer Wafer mit BiCS3-Flash-Speicher (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Gut ein Jahr nach der ersten Vorstellung vermelden Toshiba und Western Digital die Auslieferung erster Muster des neuen BiCS4-Speichers an Partner. Dahinter verbergen sich NAND-Flash-Chips mit 1,33 TBit (167 GByte) Kapazität für SSDs. Das Joint Venture aus Toshiba und Western Digital, Flash Forward genannt, spricht vom bisher größten 3D-NAND-Flash-Die am Markt. Ursprünglich wurde BiCS4 mit bis zu 1 TBit (128 GByte) pro Die angekündigt.

Stellenmarkt
  1. Pharmaserv GmbH, Marburg
  2. ING-DiBa AG, Nürnberg, Frankfurt

Western Digital zufolge erfolgt das Sampling bereits und erste Produkte der eigenen Sandisk-Tochter werden für Ende 2018 im Consumer- und Enterprise-Segment erwartet. Toshiba wiederum möchte Speicherchips und SSD-Controller ab September verteilen und nennt 2019 für den Start der Serienfertigung. Die Produktion erfolgt in der 2016 fertiggestellten Fab 2 nahe Yokkaichi in der Präfektur Mie auf der japanischen Hauptinsel Honshu, die mehrere Milliarden US-Dollar kostete.

Für den BiCS4 setzt Flash Forward auf 96 Zellschichten, die einzelnen Zellen nutzen Charge-Trap-Technik und weisen 4 Bit auf (Quadruple Level Cells). Bereits bei BiCS3 X4 hatten Toshiba und Western Digital mit QLC einige Erfahrungen gesammelt, der Speicher weist 64 Schichten und eine Kapazität von 768 GBit (96 GByte) pro Chip auf. Basierend auf dem neuen BiCS4 wird Toshiba auf dem Flash Memory Summit im August 2018 ein Package mit 16 Dies und einer Kapazität von 2,66 Terabyte zeigen.

Derart große Chip-Gehäuse sind für SSDs gedacht, zu einem vergleichsweise geringen Preis die immer noch günstigeren Festplatten im Server-Segment ablösen sollen. Zwar benötigt QLC hochentwickelte Fehlerkorrekturen, die Hersteller scheinen aber zuversichtlich bezüglich der langfristigen Haltbarkeit der Flash-Zellen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 8,49€
  2. 4,99€
  3. 49,99€

ms (Golem.de) 22. Jul 2018

Solcher Speicher ist lahmer bzw der Controller. In den meisten 2,5 Zoll 7 mm SSDs ist...

Rolf Schreiter 20. Jul 2018

Und der Anreiz ist ja nun auch nicht der Preis... Muss jeder selber wissen ob einem das...

ms (Golem.de) 20. Jul 2018

Korrigiert, danke.


Folgen Sie uns
       


Cray X Exoskelett angesehen (Hannover Messe 2019)

Cray X ist ein aktives Exoskelett, das beim Heben unterstützt. Das Video stellt das System vor.

Cray X Exoskelett angesehen (Hannover Messe 2019) Video aufrufen
Pie: Google und die verschollenen Android-Zahlen
Pie
Google und die verschollenen Android-Zahlen

Bis Oktober 2018 hat Google jeden Monat Zahlen zur Verbreitung der verschiedenen Android-Versionen veröffentlicht. Daran ließ sich unter anderem ablesen, wie schnell sich eine neue Version am Markt durchsetzt. Seit gut einem halben Jahr schweigt Google aber - was ist da los?
Von Tobias Költzsch

  1. Google Neue Android-Q-Beta bringt App-Blasen
  2. Security Patch Google beseitigt im April Qualcomm-Sicherheitslücken
  3. Android 10 Google veröffentlicht erste Betaversion von Android Q

Verschlüsselung: Ärger für die PGP-Keyserver
Verschlüsselung
Ärger für die PGP-Keyserver

Die Schlüsselserver für PGP sind so ausgelegt, dass sie fast alles ungeprüft akzeptieren. Das führt zu zahlreichen Problemen, zuletzt wurden die Keyserver aufgrund von Angriffen mit vergifteten Schlüsseln immer unzuverlässiger.
Ein Bericht von Hanno Böck

  1. OpenPGP/GnuPG Signaturen fälschen mit HTML und Bildern
  2. GPG-Entwickler Sequoia-Projekt baut OpenPGP in Rust

Passwort-Richtlinien: Schlechte Passwörter vermeiden
Passwort-Richtlinien
Schlechte Passwörter vermeiden

Groß- und Kleinbuchstaben, mindestens ein Sonderzeichen, aber nicht irgendeins? Viele Passwort-Richtlinien führen dazu, dass Nutzer genervt oder verwirrt sind, aber nicht unbedingt zu sichereren Passwörtern. Wir geben Tipps, wie Entwickler es besser machen können.
Von Hanno Böck

  1. Acutherm Mit Wärmebildkamera und Mikrofon das Passwort erraten
  2. Datenschutz Facebook speicherte Millionen Passwörter im Klartext
  3. Fido-Sticks im Test Endlich schlechte Passwörter

    •  /