Abo
  • Services:

Bezahlsystem Plaso: Bei Google bezahlt der Kunde mit seinem Namen

Mit einem neuen Zahlungssystem will Google gegen Apple Pay punkten. Der Kunde verrät dem Kassierer einfach seine Initialen. Wie der weitere Bezahlvorgang verläuft ist unklar.

Artikel veröffentlicht am ,
Mit Google Plaso verrät der Kunde dem Kassierer bei Papa John's nur seine Initialen zum Bezahlen.
Mit Google Plaso verrät der Kunde dem Kassierer bei Papa John's nur seine Initialen zum Bezahlen. (Bild: Aaron Josefczyk/Reuters)

Google testet laut einem Bericht von The Information mit seinen Mitarbeitern und einigen Filialen der Bäckerei- und Pizzaketten Panera Bread und Papa John's ein neues mobiles Zahlungssystem namens Plaso. Das System soll sich vom wenig erfolgreichen Google Wallet unterscheiden und erinnert eher an das mittlerweile wieder eingestellte Square Wallet.

Stellenmarkt
  1. TUI Business Services GmbH, Hannover
  2. Hays AG, Raum Frankfurt am Main

Plaso funktioniert dem Bericht zufolge folgendermaßen: Der Kunde wird an der Kasse nach Erfassung der Waren nach seinen Initialen gefragt. Der Kassierer schaut auf sein Plaso-fähiges Smartphone, sucht nach diesen Initialen und kassiert ab. Wie dies genau geschieht und ob noch ein weiteres Sicherheitsmerkmal überprüft wird, berichtet The Information nicht. Das System scheint die Smartphones in unmittelbarer Nähe der Kasse zu erkennen und praktisch wie ein Beacon zu funktionieren.

Der Geschäftsinhaber braucht laut The Information nur ein Smartphone, um die Transaktionen durchzuführen. Offenbar laufen die Transaktionen über einen Dienst, den Google betreibt und der eine Schnittstelle zu Banken oder Kreditkartenorganisationen bildet. Eventuell kann Google dabei auch erkennen, was der Kunde kauft.

Mit Plaso will Google Apple Pay Konkurrenz machen. Das basiert auf NFC und dem iPhone beziehungsweise der Apple Watch, scheint aber auf größere Resonanz bei Händlern und Banken zu stoßen als Google Wallet.

Auf einer Konferenz der Bank Goldman Sachs in New York verriet Tim Cook, dass Apple mittlerweile mit 2.000 Banken und Kreditinstituten zusammenarbeitet, wovon allein im Januar 750 Neuanmeldungen für Apple Pay dazu gekommen seien. Apple wolle bei Apple Pay bewusst nicht wissen, wer wo etwas kaufe, sagte Cook. "Bei Apple Pay geben wir dem Händler nie Ihre Kreditkartennummer." Der Erfolg von Apple Pay hatte selbst Firmenchef Tim Cook überrascht.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. B360-Pro Gaming WiFi für 96,89€ statt 112,99€ im Vergleich und X470-Plus Gaming für...
  2. (u. a. MU9009 55-Zoll-Curved für 929€ statt ca. 1.100€ im Vergleich)

__destruct() 13. Feb 2015

Also ich würde bei "HH" wesentlich stärker an den Zusammenhang denken als bei "SS". Das...

rabatz 12. Feb 2015

Also wirklich aufschlussreich und vor allem glaubhaft war deine Erklärung aber jetzt auch...

Djinto 12. Feb 2015

...auch wenn nicht zum Thema passend, dafür passts zu der Datenkrake. Mein Name ist mir...

plutoniumsulfat 12. Feb 2015

Was viele hier wohl vergessen: Die PIN lässt sich doch bei vielen Leuten über den Rücken...

plutoniumsulfat 12. Feb 2015

War einfach mal geraten, ich weiß nur, dass eine Bitcoin wesentlich mehr wert ist als ein...


Folgen Sie uns
       


Conan Exiles - Livestream

Im Survival-MMO Conan Exiles darf ein barbarischer Golem(.de-Redakteur) nicht fehlen. Im Livestream schaffen wir es mit tatkräftiger Unterstützung unserer Community (Danke!) bis in die neue Region der Sümpfe.

Conan Exiles - Livestream Video aufrufen
Highend-PC-Streaming: Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
Highend-PC-Streaming
Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren

Geforce GTX 1080, 12 GByte RAM und ein Xeon-Prozessor: Ab 30 Euro im Monat bietet ein Startup einen vollwertigen Windows-10-Rechner im Stream. Der Zugriff auf Daten, Anwendungen und Games soll auch unterwegs mit dem Smartphone funktionieren.
Von Peter Steinlechner

  1. Golem.de-Livestream Halbgott oder Despot?
  2. Rundfunk Medienanstalten wollen Bild Livestreaming-Formate untersagen
  3. Illegale Kopien Deutsche Nutzer pfeifen weiter auf das Urheberrecht

Kryptographie: Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator
Kryptographie
Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator

Einer der schwerwiegendsten Fehler in der Geschichte der Kryptographie beschäftigte vor zehn Jahren Nutzer der Debian-Distribution. Wenn man danach sucht, findet man noch heute vereinzelt verwundbare Schlüssel.
Von Hanno Böck


    SpaceX: Rundum verbesserte Falcon 9 fliegt zum ersten Mal
    SpaceX
    Rundum verbesserte Falcon 9 fliegt zum ersten Mal

    Landen, Auftanken und 24 Stunden später wieder starten. Das will SpaceX mit der neusten und endgültigen Version der Falcon-9-Rakete erreichen. In der letzten Nacht hat sie erfolgreich einen Satelliten für Bangladesch in den Orbit gebracht.
    Von Frank Wunderlich-Pfeiffer


        •  /