Abo
  • Services:

Bezahlfernsehen: Sky geht juristisch gegen illegales Live-Streaming vor

Der Pay-TV-Sender Sky geht in Deutschland gegen illegales Live-Streaming vor. Zwei Angeklagte wurden vom Gericht verurteilt, einer davon sogar zu einer Freiheitsstrafe. Sky bezeichnet die Beschuldigten als Cyberkriminelle.

Artikel veröffentlicht am ,
Portal hat illegal Bundesliga-Übertragungen von Sky angeboten.
Portal hat illegal Bundesliga-Übertragungen von Sky angeboten. (Bild: Leon Neal/AFP/Getty Images)

Mit illegalem Streaming von Bundesliga-Spielen kann dem Pay-TV-Sender Sky Geld entgehen. Daher geht der Anbieter juristisch gegen Personen vor, wenn diese mit den Sky-Inhalten Geld verdienen wollen. Im aktuellen Fall wurden zwei Beschuldigte vom Amtsgericht Tauberbischofsheim verurteilt, erklärte Sky in einer Mitteilung. Einer der beiden Angeklagten wurde zu einer Haftstrafe auf Bewährung verurteilt.

Fall liegt zwei Jahre zurück

Stellenmarkt
  1. Hauni Maschinenbau GmbH, Hamburg
  2. Controlware GmbH, Meerbusch bei Düsseldorf

Nach Angaben von Sky sollen die beiden Beschuldigten vor zwei Jahren ein Internetportal betrieben haben, auf dem sie illegal das entschlüsselte Sendesignal von Sky Deutschland eingebunden haben. Dieses Angebot soll ausschließlich kommerzielle Zwecke verfolgt haben, erklärte Sky Golem.de auf Nachfrage. Die Beschuldigten sollen auf dem Portal Werbung geschaltet haben, um so mit der Webseite Geld zu verdienen.

Auf der Webseite wurde auch ein Premiumkonto zum Kauf angeboten, mit dem die Angeklagten ohne Werbeaussendungen Geld verdienen wollten. Nach Aussage von Sky handele es sich hier nicht um einen Einzelfall. Immer wieder gebe es solche Angebote, die jedoch in der Regel in kurzer Zeit durch die Strafverfolgungsbehörden abgeschaltet würden.

Einmal Bewährungsstrafe, einmal Geldstrafe

Das Amtsgericht Tauberbischofsheim verurteilte zwei Deutsche im Alter von 28 Jahren, weil sie illegal Bundesliga-Übertragungen von Sky Deutschland als Live-Stream zur Verfügung gestellt haben. Hierbei seien fünf Urheberrechtsverletzungen nachgewiesen worden.

Ein 28-jähriger Angeklagter aus Baden-Württemberg wurde zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung verurteilt. Gegen den zweiten Angeklagten aus Sachsen wurde eine Geldstrafe in Höhe von 90 Tagessätzen verhängt. Sky konnte die Täter nach eigener Darstellung bereits aufgrund eigener Ermittlungen bei Stellung der Strafanzeige eindeutig identifizieren und eine schnelle Überführung der Täter durch die Polizei ermöglichen.

"Mit diesem klaren Urteil des Amtsgerichts Tauberbischofsheim sehen wir uns einmal mehr in unserer Strategie bestätigt, illegale Live-Streams kontinuierlich und konsequent zu verfolgen", sagt Thomas Stahn, Head of Anti-Piracy and Technology bei Sky Deutschland: "Es ist ein wichtiges Zeichen, dass die Justiz gegen derartige Urheberrechtsverletzungen vorgeht und diese mit Freiheitsstrafen oder empfindlichen Geldstrafen ahndet."



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 14,02€
  3. 12,99€
  4. 7,48€

robinx999 29. Nov 2016

Wobei ich mich so wieso frage ob Sky / DFB nicht eher das Kartellamt vorgeführt haben...

crazypsycho 29. Nov 2016

Also bei 19,90¤ All-in-one würde ich zugreifen. Bin mal gespannt ob ich solch ein...

manudrescher 29. Nov 2016

Das läuft sehr viel banaler. Man muss bei dieser Sky-Streaming-Sache unterscheiden: Es...

unbuntu 29. Nov 2016

Und trotzdem ist bei dem einen ein Todesfall eingetreten, beim anderen hat einer Geld...

krakos 29. Nov 2016

Mit der Qualität hatte ich das Jahr, wo ichs genutzt hatte, selten Probleme. Schlimmer...


Folgen Sie uns
       


Hallo Magenta - Präsentation auf der Ifa 2018

Auf der Ifa 2018 hat die Deutsche Telekom ihren eigenen smarten Assistenten gezeigt. Er läuft auf einem ebenfalls selbst entwickelten smarten Lautsprecher und soll zunächst trainiert werden. Telekom-Kunden können an einem Test teilnehmen und erhalten dafür den Lautsprecher kostenlos.

Hallo Magenta - Präsentation auf der Ifa 2018 Video aufrufen
SpaceX: Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen
SpaceX
Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen

Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Mondwettbewerb Niemand gewinnt den Google Lunar X-Prize

Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

Segelflug: Die Höhenflieger
Segelflug
Die Höhenflieger

In einem Experimental-Segelflugzeug von Airbus wollen Flugenthusiasten auf gigantischen Luftwirbeln am Rande der Antarktis fast 30 Kilometer hoch aufsteigen - ganz ohne Motor. An Bord sind Messinstrumente, die neue und unverfälschte Daten für die Klimaforschung liefern.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Luftfahrt Nasa testet leise Überschallflüge
  2. Low-Boom Flight Demonstrator Lockheed baut leises Überschallflugzeug
  3. Elektroflieger Norwegen will elektrisch fliegen

    •  /