Zahlungsvorgang wie mit kontaktloser Kreditkarte

In einer Demovorführung zeigte Google, wie schnell der Dienst funktioniert. Nachdem ein Zahlungsterminal uns zum Auflegen einer Karte aufforderte, verwendeten wir stattdessen ein Smartphone. Dieses muss bis zu einem Betrag von 25 Euro nicht entsperrt sein, es reicht, den Sperrbildschirm aktiv zu haben. Nach Bruchteilen von Sekunden war die Zahlung mittels der hinterlegten Kreditkarte von N26 abgeschlossen, uns wurde direkt die Zahlungsübersicht angezeigt.

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Google Pay lässt sich nicht nur mit Karten der teilnehmenden Finanzdienstleister verwenden: Wer mit dem Zahlungsdienst online einkaufen will, kann auch Karten anderer Institute hinterlegen. Diese lassen sich allerdings nur in Onlineshops verwenden, nicht im stationären Einzelhandel.

  • Google hat in Berlin den Deutschlandstart von Google Pay bekannt gegeben. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dank Google Pay können Nutzer kontaktlos mit ihrem Smartphone bezahlen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Bezahlvorgang unterscheidet sich dabei nicht von dem mit einer kontaktlosen Kreditkarte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zum Start von Google Pay in Deutschland werden vier Finanzdienstleister unterstützt, mehr sollen folgen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der Bezahlvorgang unterscheidet sich dabei nicht von dem mit einer kontaktlosen Kreditkarte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Onlinezahlung mit Google Pay soll den kompletten Zahlungsprozess vereinfachen. Anstatt in mehreren Schritten Adresse, Zahlungsdaten und weiteres einzugeben, sollen Nutzer nur auf einen Google-Pay-Button drücken. Die Zahlung soll so in zwei Schritten erledigt sein. Google erwähnt an dieser Stelle nicht, dass viele Onlineshops Nutzerkonten anbieten, mit denen die Abwicklung des Einkaufs ebenfalls komfortabel sein kann. Der Google-Pay-Button soll in zahlreichen Apps verfügbar sein, unter anderem in denen von Adidas, Deliveroo und Ryanair.

Dass Google Pay in Deutschland später als in anderen Ländern verfügbar sei, erklärten Bankenvertreter unter anderem mit fehlenden passenden Terminals in Deutschland. Vor einigen Jahren gab es noch zu wenige kontaktlose Zahlungsterminals, um einen für Anwender sinnvoll nutzbaren Dienst anbieten zu können. Dass die Wallets der Telekommunikationsanbieter gescheitert sind, soll auch an diesem Umstand liegen.

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Mit der aktuellen Verbreitung kontaktloser Zahlungsterminals sehen die Banken eine Nutzung positiv. Torsten Daenert von der Commerzbank äußerte bei einer Podiumsdiskussion noch einen interessanten Gedanken: Google Pay würde in Deutschland möglicherweise eine höhere Verbreitung erreichen, wenn Nutzer nicht nur Kredit-, sondern auch Girokarten als Zahlungsmittel hinterlegen könnten. Diese sind in Deutschland immer noch verbreiteter als Kreditkarten, anders als in den USA.

App im deutschen Play Store verfügbar

Google Pay kann kostenlos im Play Store heruntergeladen werden. Die hinterlegten Zahlungsmittelinformationen können über alle Google-Services genutzt werden, also auch für Einkäufe im Play Store oder für die Zahlung eines Youtube-Music-Abos.

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 Bezahldienst ausprobiert: Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten
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Anonymer Nutzer 07. Aug 2018

Praktisch aus meiner Erfahrung: Mit der drahtlosen Kreditkarte geht es schneller als mit...

Anonymer Nutzer 07. Aug 2018

Ich hab immer mein Bargeld dabei, zahle aber immer mit Karte. Meine 0815 Pappenheimer...

Lemo 28. Jun 2018

Großhändler verkauft mehr Artikel Wettbewerber des Händlers kriegen weniger Artikel beim...

LinuxMcBook 28. Jun 2018

Ach, ein vermutlich bald vorinstalliertes Bezahlsystem des Herstellers von 80-90% aller...

ICH_DU 28. Jun 2018

Der Handel bekommt auch bei gPay und aPay nicht mit das du ein Handy an das Gerät...



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