Bewegungssteuerung: Elon Musk holt sich Ideen bei Iron Man

Tesla-Motors- und SpaceX-Gründer Elon Musk hat herausgefunden, wie man Raketenteile mit Handbewegungen in der Luft entwerfen kann. Die Idee holte er sich aus den Iron-Man-Filmen. Jetzt fehle noch ein Hologramm-Interface.

Artikel veröffentlicht am ,
PR-Event zu Iron Man 3 in Peking
PR-Event zu Iron Man 3 in Peking (Bild: AFP/Getty Images)

"Wir haben herausgefunden, wie man Raketenteile nur mit Handbewegungen durch die Luft entwerfen kann (ernsthaft)", hat Elon Musk per Twitter mitgeteilt. Jetzt benötige er nur noch ein Hologramm-Interface mit einer hohen Bildrate, erklärte der Gründer von Tesla Motors und dem Raumfahrtunternehmen SpaceX.

Dass auch der Superheld aus dem Film Iron Man, Tony Stark, holografische Interfaces nutzt, ist dabei kein Zufall. Jon Favreau, der Regisseur der ersten beiden Iron-Man-Filme, fragte Musk per Twitter, ob seine Technik derjenigen aus Iron Man ähneln werde. "Yup. We saw it in the movie and made it real", antwortete Musk.

Im Laufe der nächsten Woche will der Unternehmer ein Video veröffentlichen, das das Verfahren, Raketenteile per Handbewegungen in der Luft zu entwerfen, zeigen soll. Der nächste Schritt sei "then printing it in titanium", schreibt er. Titan wird in der Luft- und Raumfahrt aufgrund seiner Eigenschaften verwendet, da es besonders robust und leicht ist.

Kein Iron-Man-Anzug

Dass Musk irgendwann wie Tony Stark durch die Luft fliegt, ist jedoch nicht zu erwarten. "Ich habe nicht vor, einen Iron-Man-Anzug zu bauen", ergänzt er. Lediglich der Entwurf (von Teilen) mit Hilfe eines durch Gesten gesteuerten Hologramms sei im Moment nützlich.

Musk ist für seinen unermüdlichen Erfindergeist bekannt. Vor wenigen Wochen hatte er sein Projekt Hyperloop vorgestellt. Das Transportsystem soll Menschen in 35 Minuten von Los Angels nach San Francisco bringen können, indem eine Kapsel mit hoher Geschwindigkeit durch eine Art Röhre geschossen wird.

Außerdem entwickelt sein Unternehmen SpaceX die Rakete Grasshopper, die zum Start keine Rampe braucht und bei der Landung senkrecht auf der Erde aufsetzt. Bei Testflügen schaffte die Rakete zuletzt über 300 Meter.

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Matrox 26. Aug 2013

Ganz besonders hier bei uns in Deutschland haben wir viele kluge Köpfe, denen aber leider...

h1j4ck3r 26. Aug 2013

Ist mir auch so durch den kopf gegangen selbst wenn man zoommöglichkeiten hat, wäre das...

Icestorm 26. Aug 2013

Der Raketenkonstrukteur platziert der Reihe nach Brennkammer, Verdichter, Leitungen...

Seasdfgas 25. Aug 2013

war schon in der antike so, die reichen haben zeit um zu philosophieren



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