Fazit - Noch verpacken und fertig

Um das Spiel unabhängig vom Entwicklungscomputer zu machen, sollte es autark sein. Also muss ein kleiner Akku her, ein passendes Ladegerät dafür und ein Gehäuse. Ich habe ein Gehäuse für einen 3D-Drucker konstruiert und es bei Thingiverse hochgeladen. Den von mir verwendeten 250-mAh-Akku scheint es bei Adafruit und auch bei EXP-Tech nicht mehr zu geben. Vielleicht ist er bei einem anderen Anbieter erhältlich. Falls keiner zu finden ist, kann ein anderer Akku mit gleichen elektrischen Spezifikationen genommen werden. Damit er problemlos an das Circuit Playground Board angeschlossen werden kann, sollte er einen JST-2.0-mm-2-Pin-Anschluss besitzen. Vermutlich wird ein anderer Akku, wenn er nicht gerade kleiner als der von mir eingesetzte ist, nicht in das Gehäuse passen. In diesem Fall muss ein neues Gehäuse konstruiert werden.

  • Adafruit Playground Circuit (Bild: Thomas Ell)
  • Adafruit Playground Circuit  (Bild: Thomas Ell)
  • Bewegungssensor mit Koordinatenbeschriftung (Bild: Thomas Ell)
  • Skript in der Arduino IDE (Bild: Thomas Ell)
  • Ausgabe des seriellen Monitors (Bild: Thomas Ell)
  • Gehäuse für den Playground Circuit (Bild: Thomas Ell)
  • Gehäuse für den Playground Circuit (Bild: Thomas Ell)
  • (Bild: Thomas Ell)
  • (Bild: Thomas Ell)
  • (Bild: Thomas Ell)
Gehäuse für den Playground Circuit (Bild: Thomas Ell)

Fazit

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Durch die vielen Sensoren ist das Circuit Playground Board an sich schon sehr gut geeignet, um neugierige und technisch interessierte Menschen zum Ausprobieren zu motivieren. Im Gegensatz zu einem Arduino Uno erlauben es die eingebauten Sensoren, ohne auch nur irgendein anderes Bauteil anzuschließen, sofort per Programmcode Temperatur, Helligkeit oder Geräusche zu erfassen. Die so gemessenen Werte können mit den zehn LEDs und einem Ausflug ins duale Zahlensystem direkt auf dem Board sichtbar gemacht werden. Die RGB-LEDs motivieren aber auch zur Programmierung hübscher Lichteffekte. Wird das Board dabei am Körper getragen, kann es in Verbindung mit der Auswertung der Sensoren sogar die Verfassung des Trägers visualisieren. Mit den Tasten können Reaktionsspiele programmiert oder im laufenden Betrieb Einstellungen vorgenommen werden.

Der Beschleunigungssensor setzt da noch eins drauf, da er es möglich macht, die im Alltag zwar allgegenwärtige, aber in Zahlen schwierig zu erfassende Änderung des Bewegungszustands eines Körpers mit Software zu verarbeiten und dadurch mit wenig Aufwand neuartige Anwendungen zu entwickeln.

Warum nicht einmal versuchen, einen eigenen Schrittzähler zu programmieren? Einmal probieren, die Herzfrequenz zu detektieren, während man liegt und das Board auf der Brust platziert ist? Zitternde Hände? Oder vielleicht ein Bremslicht für das Fahrrad selbst entwickeln?

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Ein Bremslicht ist allerdings schwieriger zu programmieren, als man denkt, ich schätze, dazu muss der Kurvenverlauf der Werte des Beschleunigungssensors ausgewertet werden. Aber gerade bei der Umsetzung solcher Herausforderungen kann man so viel lernen! Apropos lernen: Schon ein Uno mit einem daraufgesteckten Lichtwiderstand erlaubt es, viele Dinge zu lernen, wie zum Beispiel Programmieren und einen physikalischen Wert in digitaler Form zu verarbeiten, aber das Circuit Playground multipliziert mit jedem darauf verbauten Sensor die Anzahl der Möglichkeiten ins Unendliche. Und wenn der Experimentator dies gar nicht nutzt, weil er nach kurzer Zeit mit dem Board so viel gelernt hat, dass er zum Raspberry Pi oder einem Computer greift, ist der Sinn des Circuit Playground vielleicht schon erfüllt.

Ich hätte mir vielleicht noch eine 8x8-LED-Matrix auf dem Board gewünscht, aber vielleicht schießt das dann aus pädagogischer Sicht schon wieder über das Ziel hinaus.

Ein paarmal ist es mir passiert, dass ich das Board nicht mehr ansprechen konnte. Aber mithilfe der Anleitung von Adafruit ist es mir jedes Mal gelungen, dass Board wieder zum Laufen zu bringen.

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