Was tun, wenn man ein betrügerisches Angebot wittert?
Im vorliegenden Falle versickerten die Informationen an Booking.com via offizielle Mail- oder Chat-Kanäle ohne Rückmeldung. Immerhin konnte Booking.com dem Spuk ein Ende bereiten, das ist löblich.
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Dennoch bleibt zu hoffen, dass nicht alle Kunden mit Zweifeln sich so alleine gelassen fühlen, hier müsste der Anbieter nachbessern.
Woran aber erkennt man nun betrügerische Angebote? Im vorliegenden Fall war es einfach:
- Das Angebot war zu gut, um wahr zu sein, jede "normale" Wohnung hat irgendeinen Nachteil, also: Die Angebote sollten genau durchgelesen und es sollte nicht überstürzt oder spontan gebucht werden.
- Bewertungen von 10.0 sind sehr unrealistisch.
- Prüfen, ob die Adresse auf der Karte zur Beschreibung der Wohnung passt. Im vorliegenden Falle hätte man beispielsweise im Hotel anrufen können und die Rezeption fragen, ob das Angebot realistisch ist.
- Vorsicht ist geboten, wenn der Chat mit dem Anbieter seltsam verläuft.
- Der Anbieter hat versucht, durch weitere, nicht auf der Webseite genannte "Features" und Angebote eine positive Stimmung zu schaffen.
- Der Anbieter bringt eigene Regeln ins Spiel und versucht, Zeitdruck aufzubauen, obwohl die Reservierung via Booking.com bereits erfolreich war.
- Der Anbieter versucht, eine Bezahlung/Überweisung/Geldtransfer an Booking.com "vorbei" zu erreichen.
- Die vom Anbieter angebotenen Zahlungsmöglichkeiten sind maximal intransparent, unversichert und schlimmstenfalls anonym (Bitcoin).
- Rückfragen beantwortet der Anbieter gar nicht oder nur schleppend.
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Im Verdachtsfall kann auch jeder, der über einen Account bei Booking.com verfügt, die Webseite secure.booking.com nutzen, um direkt mit dem Kundendienst zu sprechen. Geduld hilft auch hier, dort erhält man beispielsweise auch eine Rufnummer – die zu einer Hotline mit gelegentlich längerer Warteschleife führt.