Abo
  • Services:

Betrugsverdacht: Amazon Deutschland sperrt willkürlich Marketplace-Händler

Nach vermehrten Betrugsfällen sperrt Amazon nun Marketplace-Konten grundlos. Wer die Bankverbindung oder den Rechner wechselt, ist bereits verdächtig.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazon
Amazon (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Amazon sperrt Marketplace-Händlern das Nutzerkonto, wenn diese ihre Bankverbindung ändern oder der Nutzer sich von einem anderen Rechner einloggen will. Das berichtet das Magazin OnlinehändlerNews des Händlerbunds, der nach eigenem Bekunden mehrheitlich Mitglieder aus kleinen und mittelständischen Unternehmen hat.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Nürnberg, München, Rheinbach
  2. Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung, Berlin

Ein Händler hatte sein Geschäftskonto zu einer anderen Bank verlegt und wurde daraufhin gesperrt, teilte ein Betroffener OnlinehändlerNews mit. Die Kosten für das Marketplace-Nutzerkonto würden aber weiter berechnet. Wer so seine Geschäftsgrundlage entzogen bekommt, sieht sich auf anderen Handelsplattformen wie Ebay um, um dort seinen Shop weiterzubetreiben.

Im Sellercentral-Forum des Konzerns berichtet ein weiterer Betroffener, "sich von einem anderen Rechner eingeloggt" zu haben und "prompt (wurde) die Verkaufsberechtigung wegen eines angeblich unberechtigten Zugriffs entzogen". Der Amazon-Kundenservice habe darauf verwiesen, die Anfrage an die Performance-Abteilung weiterzuleiten. "Seitdem haben wir nichts mehr gehört."

Andere Betroffene vermuten, dass Amazon selbst technische Probleme habe und die ungerechtfertigten Sperrungen bald beendet würden.

Statt Betrüger zu jagen, werden alle gesperrt

Im November 2016 wurde berichtet, dass wieder vermehrt betrügerische Marketplace-Anbieter neue Produkte für sehr wenig Geld anbieten, teilweise für weniger als die Hälfte des üblichen Preises. Im Vorfeld wird zur Kontaktaufnahme über eine E-Mail-Adresse aufgefordert. Die Bezahlung soll nicht über das Amazon-Konto abgewickelt werden, sondern über Bezahldienste wie Paypal, Western Union oder Paysafe. Das Geld ist dann weg, die Konten verschwinden schnell wieder.

Die Süddeutsche Zeitung berichtete von einem IT-Händler aus Nordrhein-Westfalen, der Opfer eines Hacker-Angriffs geworden ist. Er hatte eine Phishing-Mail geöffnet und Hackern somit Zugriff auf seinen Computer gewährt. Damit erhielten sie das Kennwort für sein Amazon-Marketplace-Konto und boten darauf Produkte an, die sie nicht auslieferten.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 58,99€
  2. 199€ + Versand
  3. 399€ (Wert der Spiele rund 212€)

ex-Amazoner 26. Mai 2017

Es zeigt eben, dass die Mitarbeiterinnen keine konkreten Beweise haben, dass die...

mikeone 25. Mai 2017

2FA für Händler gibt es ja bereits.

mikeone 25. Mai 2017

Wenn es weniger als 700¤ Geldeingang sind, bleibt es dennoch kostenfrei: es fallen...

HiddenX 24. Mai 2017

Sicher, dass der Händler nicht "Vor Kauf kontaktieren an seriöser@händler.nil" hieß? Das...

DY 24. Mai 2017

Ein System, das über Jahre läuft: gleiche Lieferadresse gleiche Bankverbindung gleiche...


Folgen Sie uns
       


Speedport Pro - Test

Der Speedport Pro ist gerade im WLAN verglichen mit dem älteren Speedport Hybrid eine Verbesserung. Allerdings zeigt sich in unserem Test auch, dass die maximale Datenrate nicht steigt. Eher das Gegenteil ist der Fall.

Speedport Pro - Test Video aufrufen
Raspi-Tastatur und -Maus im Test: Die Basteltastatur für Bastelrechner
Raspi-Tastatur und -Maus im Test
Die Basteltastatur für Bastelrechner

Für die Raspberry-Pi-Platinen gibt es eine offizielle Tastatur und Maus, passenderweise in Weiß und Rot. Im Test macht die Tastatur einen anständigen Eindruck, die Maus hingegen hat uns eher kaltgelassen. Das Keyboard ist zudem ein guter Ausgangspunkt für Bastelprojekte.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Bastelcomputer Offizielle Maus und Tastatur für den Raspberry Pi
  2. Kodi mit Raspberry Pi Pimp your Stereoanlage
  3. Betriebssystem Windows 10 on ARM kann auf Raspberry Pi 3 installiert werden

Orientierungshilfe: Wie Webseiten Nutzer tracken dürfen - und wie nicht
Orientierungshilfe
Wie Webseiten Nutzer tracken dürfen - und wie nicht

Für viele Anbieter dürfte es schwierig werden, ihre Nutzer wie bisher zu tracken. In monatelangen Beratungen haben die deutschen Datenschützer eine 25-seitige Orientierungshilfe zum DSGVO-konformen Tracking ausgearbeitet.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Cookie-Banner Deutsche Datenschützer spielen bei Nutzertracking auf Zeit
  2. Fossa EU erweitert Bug-Bounty-Programm für Open-Source-Software
  3. EU-Zertifizierung Neues Gesetz soll das Internet sicherer machen

TES Blades im Test: Tolles Tamriel trollt
TES Blades im Test
Tolles Tamriel trollt

In jedem The Elder Scrolls verbringe ich viel Zeit in Tamriel, in TES Blades allerdings am Smartphone statt am PC oder an der Konsole. Mich überzeugen Atmosphäre und Kämpfe des Rollenspiels; der Aufbau der Stadt und der Charakter-Fortschritt aber werden geblockt durch kostspielige Trolle.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades startet in den Early Access
  2. Bethesda The Elder Scrolls 6 erscheint für nächste Konsolengeneration

    •  /