Betrugsmasche: Polizei warnt vor falschen QR-Codes

Überklebte QR-Codes seien laut der Polizeibehörde in Austin ein Einfallstor für Betrüger.

Artikel veröffentlicht am , Lennart Mühlenmeier
Bürger zu schützen ist klassische Polizeiarbeit.
Bürger zu schützen ist klassische Polizeiarbeit. (Bild: Unsplash/Kentaro Toma/Unsplash-Lizenz)

Die US-amerikanische Austin Police hat auf sozialen Medien medienwirksam vor bösartigen QR-Codes gewarnt. Kriminelle hätten bei Parkuhren die Quadrate überklebt und so Geld von ahnungslosen Autofahrern erhalten. Diese Quick-Response-Codes versprechen zwar, was ihr Name sagt, jedoch sollten Nutzer immer die aufzurufende URL checken.

Das Ziel des Betrugs ist simpel: QR-Codes werden ausgetauscht und Autofahrer, die ihr Parkticket bezahlen wollen, werden daraufhin auf eine Betrugsseite weitergeleitet. Wenn sie dort nun ihre Zahlungsdetails angeben, landet die Gebühr bei den Betrügern anstatt der offiziellen Stelle.

Check? Check!

Auf die Betrugsmasche nicht reinzufallen, ist ebenso simpel, wenn man folgende Regel immer befolgt: So gut wie alle Apps zum Scannen von QR-Codes zeigen die gescannten Parameter wie eine URL an, bevor sie im Browser geöffnet wird. Diese sollte gegengelesen werden - wie bei allen Phishing-Versuchen, die beispielsweise auch via E-Mail kommen.

QR-Codes erlebten aufgrund der Coronapandemie eine Renaissance. Obwohl sie anfangs eher für die Logistikbranche entwickelt wurden, zieren sie heute jedes Impfzertifikat oder Check-in-Zettel für das Contact-Tracing. So erklärte der Erfinder Masahiro Hara unter anderem: "Aber heute wird es von jedermann verwendet, sogar als Zahlungsmethode."

Vor solchen Maschen wird immer wieder gewarnt. Im vergangenen Jahr haben auch die deutsche Polizei und Verbraucherschützer vor Betrügern gewarnt, die Phishing-SMS verschicken. Gleichfalls beliebt scheint bei Kriminellen die Masche zu sein, sich als Freund auszugeben, der sein Handy verlor und dringend Geld für ein neues Gerät braucht.

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