Betrugs-SMS: Schadsoftware statt geleakter Bilder

Per SMS weisen Kriminelle ihre Opfer auf vermeintlich ungewollt veröffentlichte Bilder hin, doch der Link führt zu einer Schadsoftware.

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Kriminelle wollen Angst erzeugen, damit die Betroffenen unüberlegt handeln.
Kriminelle wollen Angst erzeugen, damit die Betroffenen unüberlegt handeln. (Bild: Mohamed Hassan/Pixabay)

Auf eine SMS-Angriffswelle mit angeblichen Paketen oder Mailboxnachrichten folgen SMS, die Handynutzer auf eine vermeintlich ungewollte Veröffentlichung privater Fotos im Internet hinweisen. Der mitgesendete Link führt jedoch zu einer Scareware-Seite, die die Betroffenen zur Installation einer Schadsoftware animieren möchte.

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Das Verbraucherschutzportal Watchlist Internet warnt vor alarmistischen Kurznachrichten, die im Stil von "Jemand hat Ihre Bilder hochgeladen. Ein ganzes Album ist hier hochgeladen: [Link]" zum Anklicken des Links verleiten wollen. Hinter dem Link verbirgt sich jedoch eine Webseite, die ganz in Rot gehalten mit weißen Lettern über eine vermeintliche Infektion mit dem Schadprogramm Flubot informiert.

Um die Infektion zu beseitigen, müsse dringend ein Android-Sicherheitsupdate installiert werden, so die Webseite weiter. Das Update besteht in Form einer App-Installationsdatei im .apk-Format. Doch erst diese enthält die eigentliche Schadsoftware. Sie sollte auf keinen Fall unter Missachtung der üblicherweise von Android eingeblendeten Warnungen vor der Installation von Apps, die von fremden Webseiten stammen, installiert werden.

Apps nur aus sicheren Quellen installieren

Aus Sicherheitsgründen sollten nur Apps aus sicheren Quellen wie Apples App Store, Googles Play Store oder dem alternativen App Store F-Droid installiert werden. Wer die App bereits installiert hat, sollte sie umgehend deinstallieren und gegebenenfalls das Smartphone auf Werkseinstellungen zurücksetzen, rät das Verbraucherschutzportal.

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Mit ähnlichen Betrugsmaschen versuchen Kriminelle seit geraumer Zeit, Android-Nutzer zur Installation von Schadsoftware zu bewegen. So warnte das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz erst kürzlich vor angeblichen Mailbox-Nachrichten, auf die per SMS hingewiesen wurde. Auch hier wurden die Betroffenen über einen Link aufgefordert, eine App zu installieren, die Schadsoftware enthält.

Erst Anfang des Jahres machte eine ähnliche Betrugs-SMS im vermeintlichen Namen von Paketdienstleistern wie DHL die Runde. Diese forderte zur Installation einer App auf, um ein Paket zu verfolgen. Auch hier handelte es sich um Schadsoftware.

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