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Betrug: Verkäufer merkte sich Kreditkartendaten beim Bezahlen

Ein japanischer Verkäufer soll sich rund 1.300 Kreditkartendaten mittels fotografischem Gedächtnis gemerkt haben. Die Polizei konnte ihn jedoch leicht überführen.

Artikel veröffentlicht am ,
Kreditkartendaten können auch bei Offline-Einkäufen abgegriffen werden.
Kreditkartendaten können auch bei Offline-Einkäufen abgegriffen werden. (Bild: multifacetedgirl/Pixabay)

Es müssen nicht immer schlecht gesicherte Webserver und Datenbanken oder manipulierte Geldautomaten beziehungsweise Bezahlterminals sein: Ein Verkäufer in Japan soll rund 1.300 Kreditkartendaten gesammelt haben, die er sich beim Zahlungsvorgang gemerkt hatte. Laut einem Bericht des Onlinemagazins Cnet soll er hierfür sein fotografisches Gedächtnis benutzt haben.

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Der 34-jährige Verkäufer arbeitete in einem Einkaufszentrum in Koto, einem Bezirk von Tokio. Dort soll er sich die 16-stelligen Kreditkartennummern, die Sicherheitsnummer sowie das Ablaufdatum während des Zahlungsvogangs gemerkt und später in einem Notizbuch notiert haben.

Die gesammelten Kreditkartendaten nutzte der Verkäufer, um Einkäufe im Internet zu bezahlen, darunter zwei Umhängetaschen im Wert von 2.500 Euro (270.000 Yen). Die Polizei begann zu ermitteln und konnte den 34-Jährigen leicht überführen: Er hatte die Taschen an seine Privatadresse liefern lassen. Bei ihm Zuhause entdeckten die Ermittler anschließend ein Notizbuch mit den rund 1.300 Kreditkartendaten.

Ein Datenleck kommt selten allein

Erst kürzlich tauchten rund 80.000 Kreditkartennummern nach einem Datenleck bei einem Bonusprogramm von Mastercard im Internet auf. Kurz zuvor wurden die Daten von über 100 Millionen Kunden der US-Bank Capital One kopiert.

Auch die Telefonnummern von 420 Millionen Facebook-Nutzern waren offen im Netz zugänglich. Sie sollen über die mittlerweile deaktivierte Freunde-Finden-Funktion des sozialen Netzwerks gesammelt worden sein. Anfang Juli verlangte die britische Datenschutzbehörde eine Strafzahlung von 200 Millionen Euro von der Fluggesellschaft British Airways für ein Datenleck. In der Begründung wurde auf die "schwachen Sicherheitsvorkehrungen" bei der Airline verwiesen.

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My1 13. Okt 2019

katz und maus problematik.

Auauau 14. Sep 2019

Kann ich mir richtig gut vorstellen, wie du da in deinem Kinderzimmer sitzt und...

cabel 10. Sep 2019

checkt das golem Forum halt nicht. Kreditkarten sind gut so wie sie sind. Das ist Absicht.

spagettimonster 10. Sep 2019

in zeiten in denen ein fotografisches gedächtnis immer weniger wert geschätzt wird (ich...

Hotohori 10. Sep 2019

Hat es ziemlich sicher nicht. Außerdem gibt es auch bei fotografischem Gedächtnissen...


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