• IT-Karriere:
  • Services:

Betrug: Austauschstudenten prellen Apple mit falschen iPhones

Offenbar hat Apples Reparaturdienst Probleme, echte von gefälschten iPhones zu unterscheiden: Zwei chinesische Austauschstudenten haben das Unternehmen um fast 900.000 US-Dollar geprellt, indem sie gefälschte iPhones eingeschickt haben - und oft ein echtes als Ersatz bekamen.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein echtes iPhone Xs Max von Apple
Ein echtes iPhone Xs Max von Apple (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die chinesischen Austauschstudenten Zhou Yangyang und Jiang Quan müssen sich im US-Bundesstaat wegen Betrugs vor Gericht verantworten. Die Anklage beschreibt ein recht dreistes und offenbar sehr erfolgreiches Schema: Die beiden Männer sollen reihenweise gefälschte iPhones als defekt an Apple geschickt und im Austausch oft echte Geräte erhalten haben, wie die Tageszeitung The Oregonian berichtet.

Stellenmarkt
  1. TransnetBW GmbH, Stuttgart
  2. Diamant Software GmbH, Bielefeld

Dem Plan liegt die Tatsache zugrunde, dass Apple häufig seinen Kunden defekte Geräte durch neue iPhones ersetzt. Den Gerichtsakten zufolge hat Jiang alleine 3.069 Reparaturgesuche an Apple gestellt, wovon Apple eigenen Einschätzungen zufolge 1.493 ausgeführt habe. Der dadurch entstandene Schaden beläuft sich auf fast 900.000 US-Dollar.

Die anderen Geräte wurden als Fälschungen erkannt und eine Reparatur oder ein Ersatz entsprechend abgelehnt. In den anderen Fällen soll den Technikern die Zeit gefehlt haben, die eingesandten Geräte, die sich nicht anschalten ließen, direkt als gefälschte iPhones zu erkennen. Die beiden Studenten haben womöglich auf diesen Zeitmangel spekuliert - und dass sie einfach ein neues Gerät zugesandt bekommen.

Netz aus Mittelmännern

Die Fälschungen wurden Jiang und Zhou von Mittelsmännern aus China zugeschickt, unter anderem von Jiangs Mutter, die dafür bezahlt wurden. Die Reparatureinsendungen veranlassten die beiden entweder persönlich in einem Apple Store oder per Postzusendung unter verschiedenen Namen und Adressen im US-Bundesstaat Oregon. Die originalen iPhones sollen die beiden Männer nach China geschickt haben, wo sie verkauft worden sein sollen.

Den Anwälten der beiden Chinesen zufolge sollen die beiden Beschuldigten nicht gewusst haben, dass es sich um gefälschte iPhones gehandelt habe. Die US-Behörden sind durch eine abgefangene Sendung mit iPhones auf den Betrug aufmerksam geworden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 52,99€
  2. 4,32€
  3. (-74%) 15,50€

neocron 09. Apr 2019

warum sollte man sich die Muehe machen, wenn man mit dieser Methode erfolg hat?


Folgen Sie uns
       


Minecraft Earth - Gameplay

Minecraft schafft den Sprung in die echte-virtuelle Welt: In Minecraft Earth können Spieler direkt in der Nachbarschaft prächtige Gebäude aus dem Boden stampfen und gegen Skelette kämpfen.

Minecraft Earth - Gameplay Video aufrufen
Smarter Akku-Lautsprecher im Praxistest: Bose zeigt Sonos, wie es geht
Smarter Akku-Lautsprecher im Praxistest
Bose zeigt Sonos, wie es geht

Der Portable Home Speaker ist Boses erster smarter Lautsprecher mit Akkubetrieb. Aus dem kompakten Gehäuse wird ein toller Klang und eine lange Akkulaufzeit geholt. Er kann anders als der Sonos Move sinnvoll als smarter Lautsprecher verwendet werden. Ganz ohne Schwächen ist er aber nicht.
Ein Praxistest von Ingo Pakalski

  1. ANC-Kopfhörer Bose macht die Noise Cancelling Headphones 700 besser
  2. Anti-Schnarch-Kopfhörer Bose stellt Sleepbuds wegen Qualitätsmängeln ein
  3. Noise Cancelling Headphones 700 im Test Boses bester ANC-Kopfhörer sticht Sony vielfach aus

Mobile-Games-Auslese: Märchen-Diablo für Mobile-Geräte
Mobile-Games-Auslese
Märchen-Diablo für Mobile-Geräte

"Einarmiger Schmied" als Klasse? Diablo bietet das nicht - das wunderschöne Yaga schon. Auch sonst finden sich in der neuen Mobile-Games-Auslese viele spannende und originelle Perlen.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile-Games-Auslese Fantasypixel und Verkehrsplanung für unterwegs
  2. Mobile-Games-Auslese Superheld und Schlapphutträger zu Besuch im Smartphone
  3. Mobile-Games-Auslese Verdrehte Räume und verrückte Zombies für unterwegs

Videoüberwachung: Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt
Videoüberwachung
Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt

Dass Überwachungskameras nicht legal eingesetzt werden, ist keine Seltenheit. Ob aus Nichtwissen oder mit Absicht: Werden Privatsphäre oder Datenschutz verletzt, gehören die Kameras weg. Doch dazu müssen sie erst mal entdeckt, als legal oder illegal ausgemacht und gemeldet werden.
Von Harald Büring

  1. Nach Attentat Datenschutzbeauftragter kritisiert Hintertüren in Messengern
  2. Australien IT-Sicherheitskonferenz Cybercon lädt Sprecher aus
  3. Spionagesoftware Staatsanwaltschaft ermittelt nach Anzeige gegen Finfisher

    •  /