Microsoft könnte dadurch sogar noch mehr mit Lizenzen verdienen

Deshalb wird es weiter Windows-Betriebssysteme geben, mit so viel Rückwärtskompatibilität, wie sich einrichten lässt. Nur dass eben neben Windows-Programmen auch solche für Linux nahtlos auf dem Windows-Rechner laufen - was ein zusätzlicher Vorteil für Windows ist, keine Abkehr vom eigenen System.

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Linux-Distributionen ist dieser Weg, einfach einen fertigen Windows-Kernel und eine Win32-API beizulegen, aus lizenzrechtlichen Gründen versperrt. Nutzer, die gerne Programme aus beiden Welten einsetzen wollen, brauchen eine Windows-Lizenz. Ob dieses Windows nun ein Linux mitbringt oder sich selbst in ein Linux integriert, das dürfte Microsoft ziemlich egal sein.

Vielmehr könnte die Firma sogar aus dieser Situation noch zusätzlich Geld machen, denn es dürfte nicht allzu schwer sein, einen Micro-Windows-Kernel zu basteln, den man Herstellern von Software anbietet, die es für Linux nicht gibt. Hätte man dann noch die Möglichkeit, einem auf dem anderen Betriebssystem laufenden Wayland-Server die Fensterinhalte zu übergeben, hätte man damit quasi ein Windows-Subsystem for Linux geschaffen.

So etwas könnte man zum Beispiel Firmen wie Adobe anbieten, damit sie es mit ihrer eigenen Software bundeln. Adobe-Produkte sind dafür bekannt, nicht mit Wine zu funktionieren. Microsoft würde dafür bezahlt werden, ohne weiteren Aufwand eine Linux-Version der eigenen Software anbieten zu können - indem ein Micro-Windows mit dabei ist.

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Würde auf einem Linuxrechner die Windows-Software mehrerer Hersteller, die solch einen Windows-Kern mitbringen, laufen, kann das Microsoft nur recht sein. Denn das würde bedeuten: eine Lizenz pro Programm, nicht nur eine pro PC, ob sie nun genutzt wird oder nicht. Mit im Paket dabei, ist bezahlt. Im Endeffekt wären das mehr Einnahmen für die Windows-Sparte, sollte man sich in Redmond entscheiden, diesen Weg zu gehen.

Für den Nutzer wäre der Betriebssystem-Krieg dann vorbei. Denn Software aus beiden Welten zu kombinieren funktioniert. Man muss sich nur noch entscheiden, wie das aussehen soll.

Mit anderen Worten: Krieg vorbei, aber keiner ist tot. Windows wird nicht Linux und Linux wird nicht Windows, stattdessen arbeiten beide zusammen.

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 Die Kritik an seiner Update-Politik ist Microsoft gewohnt
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Dampfnudeln 13. Nov 2020

Ich hab alle möglichen großen Distros getestet und musste leider auch immer wegen großen...

Eheran 07. Nov 2020

Da steht extra "generell" und nicht "immer". generell:

Artim 06. Nov 2020

Wo sollte man das nicht erwarten? Apple hat schon immer die Prozessoren genommen, von...

Artim 05. Nov 2020

Ja, Windows 10 Enterprise kann das inzwischen. Aber dass alle Unternehmen, Behörden...

ChrisMaster 05. Nov 2020

Das waren natürlich nur aus der Luft gegriffene Zahlen um zu verdeutlichen, dass es...


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