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Linux 4.15 erhält Patches für Meltdown und Spectre und unterstützt AMDs Vega-Grafikkarten.
Linux 4.15 erhält Patches für Meltdown und Spectre und unterstützt AMDs Vega-Grafikkarten. (Bild: M. Zibelius/GNU Free Documentation License)

Bessere Unterstützung für Prozessoren

Der Nouveau-Treiber bringt neben grundlegenden Optimierungen auch die Unterstützung für die Temperaturüberwachung bei Nvidias Pascal-Chips mit. Verbesserungen gab es auch beim Grafiktreiber VC4 für den Raspberry Pi, er kann Puffer im Zwischenspeicher verwerfen, wenn der Arbeitsspeicher droht, knapp zu werden. Außerdem gibt es jetzt einen Treiber für den 7-Zoll-Touchscreen, den die Raspberry Pi Foundation selbst bewirbt.

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Für AMDs neue Zen-Prozessoren gibt es jetzt eine funktionierende Temperaturüberwachung. Darüber hinaus wurde die Unterstützung der Speicherverwaltung NUMA (Non-Uniform Memory Access) in EPYC-Prozessoren von AMD verbessert sowie die Unterstützung für AMDs Verschlüsselungstechnik Secure Encrypted Virtualization (SEV) für virtuelle Maschinen aktiviert. Die Linux-eigene virtuelle Maschine KVM wird SEV allerdings erst im nächsten Linux 4.16 nutzen können. Nebenbei wurde die Unterstützung für Audio in AMDs Chipsätzen Stoney Ridge und Raven Ridge aktiviert. Außerdem haben die Kernel-Hacker das Open Sound System (OSS) entfernt, das längst durch ALSA (Advanced Linux Sound Architecture) ersetzt wurde.

Präzisere CPU-Taktraten

Besitzer eines Skylake-X-Prozessors von Intel können jetzt auch unter Linux von Turbo Boost Max 3.0 Gebrauch machen und die CPUs ganz offiziell übertakten. Für Haswell-CPUs gibt es Verbesserungen an der Energieverwaltung der SATA-Schnittstelle, die die Akkulaufzeit auf Laptops mit besagten Prozessoren verlängern sollen. Die in Linux 4.13 eingeführten und in Linux 4.14 wieder zurückgenommenen Änderungen am Auslesen der aktuellen Taktrate von CPUs in /proc/cpuinfo sind in Linux 4.15 wieder aktiviert, nachdem der Code verbessert wurde und nun weniger Systemlast verursacht. Zudem wurden erste Patches für die Unterstützung für die neuen RISC-V-Prozessoren aufgenommen.

Ab Linux 4.15 lässt sich ein Rechner über die Thunderbolt-Schnittstelle mit Hilfe von Apples ThunderboltIP vernetzen. Außerdem wurde der Code des Port Managers für USB-Typ-C-Schnittstellen in den Hauptzweig des Kernels übernommen. Der verspricht unter anderem eine dezidierte Stromversorgung für jeden einzelnen Port, dem dort angeschlossenen Gerät entsprechend.

Diese und weitere Neuerungen in Linux 4.15 können in der finalen Version getestet werden, der auf kernel.org erhältlich ist. Mit der Veröffentlichung des aktuellen Linux-Kernels beginnt auch das Zeitfenster für Einreichungen für Linux 4.16.

 Endlich Treiber für AMDs Vega-Karten

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jt 29. Jan 2018

So isses und ist korrigiert. Danke für den Hinweis.

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George99 29. Jan 2018

Wow, erstaunlich, was mit diesem früher reinen Email-Client inzwischen alles möglich...

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