Bessere Grafik und mehr USB

In der aktuellen Veröffentlichung hat erneut der AMDGPU-Treiber die größten Änderungen erlebt, was auf die umfangreichen Register-Header zurückzuführen ist. Mit dem Treiber werden künftig unter anderem mehrstufige Seitentabellen unterstützt (Multi-Level Page Table). Zudem kann die neue Treiberversion Partially Resident Textures darstellen. Diese hochaufgelösten Texturen werden nur dann in Echtzeit von einer Spiele-Engine dargestellt, wenn sie tatsächlich im Blickfeld des Nutzers erscheinen. So wird der Speicher der Grafikkarte entlastet. Zudem gibt es ersten Code für AMDs neue Vega-Architektur. Der Code dient zunächst lediglich den Berechnungen auf den GPUs, für die Ausgabe auf Bildschirmen muss weiterer Code nachgereicht werden. Diese Funktionen hängen von AMDs DC-Code (Display Core) ab, die Linux-Community verweigert bisher aber die Aufnahme dieser Bestandteile.

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Der Treiber für Intels Ironlake-Grafikchips erhält endlich die Unterstützung für die Atomic-Mode-Settings des Kernels. Damit kann der Linux-Kernel große Teile der Fensterverwaltung auf dieser Hardware übernehmen. Der Nouveau-Treiber unterstützt die 3D-Beschleunigung auf den GTX-1000er-Grafikchips von Nvidia. Dafür ist aber die signierte Firmware von Nvidia nötig, diese ist mangels Reclocking noch langsam. Ebenfalls mit Atomic-Mode-Settings wurde VMwares Grafiktreiber ausgestattet. Damit wird die Darstellung von Linux-Gastsystemen beschleunigt. Besitzer eines Raspberry Pi dürfen sich über den erweiterten Grafiktreiber VC4 freuen: Darüber kann jetzt auch Audio per HDMI ausgegeben werden. Schließlich kommt Linux 4.12 auch mit externen Grafikkarten zurecht, die über einen Thunderbolt-Anschluss laufen.

Bessere USB-C-Support

Mit Linux 4.12 kommt die Unterstützung für USB-Typ-C in Form einer Portverwaltung, welche die korrekte Leistungsaufnahme der jeweiligen Anschlüsse bereitstellt. Dazu gibt es einen ersten Low-Level-Treiber für Intels Whiskey-Cove-USB-Chip. Diese Low-Level-Treiber sorgen für die vollständige Verbindung zu den jeweiligen Typ-C-USB-Geräten. Der Alternate-Modus etwa für den Anschluss von Bildschirmen über Universalschnittstellen ist jedoch immer noch nicht vollständig.

Die normalerweise sechs bis acht Wochen andauernde Testphase für Linux 4.13 ist bereits gestartet. Bleibt es dabei, erscheint der nächste Linux-Kernel Anfang September. Die aktuelle Version 4.12 kann bei kernel.org heruntergeladen werden.

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 Betriebssysteme: Linux 4.12 erscheint mit neuen Schedulern und Vega-Treiber
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anybody 04. Jul 2017

Bullshit. Da wurde überhaupt nicht "damit gekämpft", es war einfach nur niemand da der...

SelfEsteem 03. Jul 2017

Fuer die meisten RaspberryPi-User wirds vermutlich nicht die hoechste Prioritaet gehabt...



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