• IT-Karriere:
  • Services:

Virtualisierte Grafikhardware und bessere Krypto

Der Amdgpu-Treiber für Grafikkarten von AMD kann jetzt auch die Grafikprozessoren Polaris 10 und 11 ansprechen. Außerdem liest er die Drehzahl der Lüfter auf den Grafikkarten aus. Der VC4-Treiber im Linux-Kernel unterstützt jetzt den Video-Encoder auf Raspberry Pi. Zudem wurde die Leistung der 3D-Darstellung verbessert. Linux 4.10 kann jetzt auch die Adreno-500-Grafikprozessoren auf aktuellen Qualcomm-Prozessoren ansprechen. Bei dem Treiber für Intels Grafikchips wurde die Unterstützung für HDMI der Skylake-CPUs und die Leistung insgesamt durch die Priorisierung von Anfragen verbessert.

Stellenmarkt
  1. meta Trennwandanlagen GmbH & Co. KG, Rengsdorf
  2. Ingeus GmbH, Nürnberg

Als erster Treiber kann das Intel-Modul auf die neue Mediated-Devices-Schnittstelle zugreifen. Über sie können künftig virtuelle Maschinen direkt auf die Grafikhardware eines Rechners zugreifen. Noch steht die Technik aber am Anfang, bislang funktioniert sie lediglich im Headless-Modus und nur mit Grafikchips in Intel-Prozessoren ab der Broadwell-Reihe. Später sollen aber auch die Nvidia- und AMD-Treiber diese Funktionen mitbringen. Außerdem muss die Software der verschiedenen Virtualisierungslösungen angepasst werden. Bislang hat nur Qemu eine erste Implementierung umgesetzt.

Verschlüsselung verbessert

Für virtuelle Maschinen gibt es jetzt den neuen Virtio-Crypto-Treiber, über den virtuelle Maschinen direkt auf die Verschlüsselungshardware des Hostsystems zugreifen können. Um die Sicherheit bei einem Neustart zu beschleunigen, kann beispielsweise ein Boot-Manager jetzt Zufallsdaten als Variable in der EFI-Firmware speichern. Darauf kann der Zufallsgenerator dann direkt nach einem Linux-Neustart zugreifen und sie als Seed verwenden.

Wer Linux 4.10 auf einem aktuellen Yoga-Notebook von Lenovo installieren will, bekommt unter Umständen die Kernel-Meldung "Switch your BIOS from RAID to AHCI mode" zu sehen. Im standardmäßig aktivierten Raid-Modus auf einigen Yoga-Notebooks kann Linux nämlich nicht auf die NVMe-Datenträger zugreifen. Im ursprünglichen Bios gab es zudem überhaupt kein Ahci-Modus, der wurde erst mit einem Bios-Update nachgereicht.

Der Quellcode von Linux 4.10 steht bei kernel.org zum Download bereit.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Betriebssysteme: Linux 4.10 beschleunigt und verbessert
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

vh 20. Feb 2017

Was ist der Unterschied zu vga-passthrough mit qemu/kvm? Kann ich etwa mittels mediated...

Anonymer Nutzer 20. Feb 2017

das ist so nicht gaz richtig. ein beispiel wären zb neue register der cpu. das...

franzbauer 20. Feb 2017

Die Treiber sind nicht im Kernel enthalten. Durchaus bringt MS eine Menge "Basistreiber...


Folgen Sie uns
       


    •  /