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Trim für Mdraid

Linux 3.7 lädt selbstständig die Firmware bei der Initialisierung von Kernel-Modulen. Bislang war nur Udev dafür zuständig. Sie müssen aber im Verzeichnis /lib/firmware liegen. Weil zwischenzeitlich in neueren Versionen von Udev einige Module nicht korrekt laden konnten, da deren Firmware in Userspace-Verzeichnissen abgelegt wurden, wurde diese Funktion kurzerhand in den Kernel integriert. Gentoo-Entwickler hatten deshalb auch einen Udev-Fork entwickelt. Inzwischen haben die Udev-Entwickler eingelenkt und den Fehler behoben.

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Für den Broadcom-SoC (BCM2835) im Raspberry Pi haben die Kernel-Entwickler ebenfalls Patches bereitgestellt, die dessen Funktionen unterstützen, darunter ein Interrupt-Treiber. Mit den Optimierungen soll Linux 3.7 auf den Miniplatinen besser laufen.

Block- und Dateisysteme

Das Kernel-Subsystem Mdraid kann den beim Trimming verwendeten Discard-Befehl an Dateisysteme weitergeben. Damit lassen sich auch auf in einem Raid-Verbund zusammengeschlossene SSDs freie, ungenützte oder ungültig gewordene Speicherblöcke zum Überschreiben freigeben. Der Discard-Befehl lässt sich in den Raid-Konfigurationen 0, 1, 5 und 10 nutzen. Mit dem Dmraid-Treiber lässt sich künftig ein Raid-10-Verbund wiederherstellen.

Trimming lässt sich künftig auch im Dateisystem JFS nutzen. Das sogenannte Hole-Punching - die Freigabe von Speicherbereichen innerhalb ganzer Dateien - beherrscht künftig auch Btrfs. Hole-Punching ist beispielsweise für das TV-Streaming interessant, etwa um Speicherplatz zu sparen, wenn Daten im Dateisystem gepuffert werden. Auch die Festplattenimages von virtuellen Maschinen profitieren vom Hole-Punching. Ext4 verwendet die Funktion bereits seit Linux 3.0.

Ext4-Dateisystem lassen sich vergrößern oder verkleinern, auch wenn sie eine Metablock-Gruppe (meta_bg) oder 64-Bit-Blockgrößen verwenden und damit größer als 16 TByte sind.

Perf ausgebaut

Das Analyse-Subsystem Perf erhielt zahlreiche Neuerungen, unter anderem für die Überwachung von KVM und das systemweite Tracing-Werkzeug Perf Trace. Außerdem lässt sich Perf auch unter Android nutzen.

Mehr Funktionen für Grafikkarten

Besitzer einer Grafikkarte von AMD werden sich über die Patches freuen, die die Leistungsaufnahme beim Betrieb mit mehreren Monitoren senken sollen. Außerdem wurde die Dokumentation der ACPI-Schnittstellen veröffentlicht. Dabei wurde die Kontrolle über Backlights auf einigen Laptops verbessert. Die Unterstützung für Backlights mit der Abstraktionsschicht Atombios wurde ebenfalls umgesetzt.

Für Intel-Grafikkarten wurde der Modeset-Code überarbeitet. Dieser sorgt für die automatische Anpassung der Bildschirmauflösung. Sie soll künftig zuverlässiger funktionieren, etwa indem eine komplette Ausgabe-Pipe aus- und eingeschaltet werden kann. Bislang funktionierte das in Kombination mit dem Crtc-Helper, der die verschiedenen möglichen Bildschirmauflösungen der Hardware ausliest, nur beim Einschalten. Außerdem wurden zahlreiche Konsistenzprüfungen umgesetzt. Eingebettete Displayports sollen mit dem eingereichten Code ebenfalls zuverlässiger funktionieren, und neue Schnittstellen in Sysfs sollen die Kontrolle über die Taktfrequenzen der GPU verbessern.

Im Nouveau-Treiber wurde der Code für die Unterstützung von SLI (Scalable Link Interface) zunächst so aufgeräumt, dass es künftig einfacher sein wird, neue Funktionen umzusetzen. Im aktuellen Treiber wurde die Lüfterkontrolle umgesetzt und Besitzer einer Nvidia-Grafikkarte mit Kepler-Kern müssen den Binärcodeschnipsel nicht mehr selbst nachliefern.

Einen Überblick über die Änderungen in Linux 3.7 bietet die Webseite Kernelnewbies.org. Dort sind auch alle neuen Treiber im aktuellen Linux-Kernel aufgelistet. Der Quellcode des aktuellen Kernels steht unter kernel.org zum Download bereit.

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 Betriebssysteme: Linux 3.7 erhält AArch64 und NAT für IPv6
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Sharra 11. Dez 2012

Es ist egal, ob NAT in IPv6 integriert ist oder nicht. Die Provider werden andere...

xUser 11. Dez 2012

Wird da nicht TRIM verwendet? Außerdem muss auch das Dateisystem den Discard-Befehl...


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