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Betriebssysteme: Google beendet Chrome-OS-Updates Mitte 2034

Chrome OS erhält nur noch bis Mitte 2034 Updates. Neuere Chromebooks für Firmen und Schulen sollen umsteigen können.
/ Nils Matthiesen
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Google beendet Chrome OS 2034. (Bild: Google / Screenshot Nils Matthiesen)
Google beendet Chrome OS 2034. Bild: Google / Screenshot Nils Matthiesen

Google stellt die Updates für Chrome OS Mitte 2034 ein. Das geht aus einem Hilfedokument(öffnet im neuen Fenster) für IT-Administratoren in Unternehmen und Bildungseinrichtungen hervor. Bis dahin erhalten Chrome-OS-Geräte laut Google regelmäßige Updates und Sicherheitspatches.

Anlass ist der Start der Googlebooks. Die Laptops laufen mit Googlebook OS, das Chrome OS mit dem Android-Techstack zusammenführt. In Deutschland kommen die ersten Geräte am 5. Oktober in den Handel.

Das Jahr 2034 tauchte bereits im Februar 2026 in Gerichtsunterlagen(öffnet im neuen Fenster) aus dem US-Kartellverfahren gegen Google auf. Darin nannten Googles Anwälte 2034 als Zeitplan für das Auslaufen von Chrome OS. Die meisten bestehenden Chromebooks seien nicht mit dem neuen System kompatibel. Wegen der Zehn-Jahres-Zusage müsse Google Chrome OS deshalb mindestens bis 2033 pflegen.

Umstieg für neuere Chromebooks geplant

2023 hatte Google zehn Jahre Updates für Chromebooks zugesagt(öffnet im neuen Fenster), die ab 2021 erschienen. Googles Update-Übersicht(öffnet im neuen Fenster) nennt für zahlreiche aktuelle Modelle Enddaten in den Jahren 2035 und 2036. Für qualifizierte Geräte, deren Supportzeitraum über 2034 hinausreicht, sagt Google zudem Unterstützung beim Wechsel auf Googlebook OS zu. Umsteigen können laut Google viele neuere Chromebook-Modelle für Unternehmen und Schulen. Welche das sind und wie die Migration abläuft, will Google später bekanntgeben.

Offen bleibt, was mit Chromebooks passiert, die nicht wechseln können. Im selben Dokument schreibt Google, heutige Chromebooks erhielten Updates über ihre gesamte Supportdauer. Wie das zum Enddatum Mitte 2034 passt, erklärt der Konzern nicht. Engadget(öffnet im neuen Fenster) hat bei Google nachgefragt, ob der Zeitplan auch für Privatkunden gilt. Eine Antwort steht bislang noch aus.

Googlebooks lassen sich noch nicht zentral verwalten

Die ersten Googlebooks richten sich in erster Linie an Privatkunden, denn sie unterstützen weder Domänenbeitritt noch zentrale Flottenverwaltung. Erste Verwaltungsfunktionen will Google erst ab dem zweiten Halbjahr 2027 ausrollen.

Bestehende Lizenzen für Chrome Enterprise Upgrade und Chrome Education Upgrade bleiben für Chromebooks gültig. Für neue Googlebooks und migrierte Chromebooks führt Google ferner eine neue Lizenzstruktur ein. Details will der Konzern vor der kommerziellen Verfügbarkeit nennen.

Web-Apps will Google trotz der Android-Apps weiter unterstützen. IT-Admins sollen sie weiterhin verwalten können, Webentwickler weiterhin umfangreiche Schnittstellen erhalten.


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