Betriebssysteme: Apple bringt KI auf Vision Pro und arbeitet an iOS 19
Nach einem Bericht von Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) hat Apple mit der ersten Entwicklungsphase von iOS 19 begonnen. Gerade erst stellte Apple auf der Worldwide Developers Conference (WWDC) die erste Entwickler-Beta von iOS 18 vor, das im Herbst 2024 erscheinen soll.
Einige Softwareentwicklungsteams arbeiten dem Bericht nach schon an der nächsten Generation des iPhone-Betriebssystems, das erst im Herbst 2025 erscheinen wird.
Das kommende iOS 19 soll den internen Codenamen Luck tragen. Das scheint ein generischer Begriff zu sein. Apple kann so sicherstellen, dass in zufällig aufgeschnappten Gesprächen nicht jedem Zuhörer klar ist, dass es um iOS 19 geht.
Auch an macOS 16 (Codename Cheer), watchOS 12 (Codename Nepali) und visionOS 3 (Codename Discovery) soll Apple schon angefangen haben zu arbeiten.
Zusammen mit dem Beginn dieser Softwareprojekte ist auch der Hardwareentwicklungszyklus von Apple verbunden, heißt es in dem Bericht. Um die Geräte der nächsten Generation zu bauen, benötigt Apple entsprechende Software, um gründliche Tests und Optimierungen durchführen zu können.
Die genauen Funktionen von iOS 19 sind noch nicht bekannt. IOS 18 bietet eine starke KI-Integration. Apple gab dazu bekannt, dass die neue Siri-Version auf Apple Intelligence und ChatGPT zugreifen wird. Sie soll aber erst im Laufe des nächsten Jahres schrittweise eingeführt werden.
Dazu kommen neue Anpassungsmöglichkeiten für den Home-Bildschirm. App-Symbole unterstützen jetzt den Dark Mode, so dass Benutzer ein einheitlicheres und optisch ansprechenderes Erscheinungsbild erstellen können. Darüber hinaus können App-Symbole mit einer Farbe nach Wahl eingefärbt werden. Auch das Kontrollzentrum wurde komplett überarbeitet. Nutzer können unter iOS 18 Apps jetzt mit einer Authentifizierung sperren, um sicherzustellen, dass sensible Informationen geschützt bleiben, auch wenn das Gerät aus der Hand gegeben wird.
Apple Intelligence kommt in die Vision Pro
Die neuen Apple-Intelligence-Funktionen sollen künftig auch für das Vision-Pro-Headset zur Verfügung stehen. Derzeit sind sie nur für Mac, iPhone und iPad angekündigt. Das soll nach dem Bericht von Bloomberg jedoch nicht mehr in diesem Jahr passieren.
Gleichzeitig verändert Apple die Vermarktungsstrategie der Vision Pro etwas, um die Verkäufe anzukurbeln, die angeblich bislang nicht die Erwartungen von Apple erfüllten: So sollen Interessenten künftig ihr eigenes Bild- und Videomaterial beim Ausprobieren mit der Brille nutzen können.
Außerdem soll eine längere Ausprobierzeit im Apple Store möglich sein, um Funktionen wie Office-Produktivitätstools oder Medienfunktionen besser austesten zu können. Apple hat dem Bericht nach das Standard-Headset-Band für Demos von Solo Loop auf Dual Loop umgestellt.
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