Betriebssystem: Windows-10-Mai-Update lässt Intels Optane-Speicher abstürzen

Statt Intels Flash-Speicher zu verwenden, blenden Geräte mit dem neuen Windows-Update eine Fehlermeldung ein. Microsoft hat reagiert.

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Intel baut Optane auch im M.2-Format.
Intel baut Optane auch im M.2-Format. (Bild: Intel)

Nach dem Mai-Update für Windows 10 berichten einige Personen von fehlerhaftem Intel-Optane-Speicher in ihren Geräten. "Unable to load DLL iaStorAfsServiceApi.dll", heißt es in der Pop-Up-Nachricht, die von Krishna K auf Twitter gepostet wurde. Der verwendetete Build hat die Versionsnummer 19041.264 Microsoft hat unter diesen Post direkt geantwortet. "Danke, dass Sie uns darauf aufmerksam machen. Es scheint, dass Intel Optane nicht mit dem aktuellen Update kompatibel ist", schreibt der Twitter-Account des Konzerns.

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Auch im Intel-Forum gibt es mehrere Einträge, in denen vom merkwürdigen Verhalten des Treibers berichtet wird. Das Problem daran scheint zu sein, dass die Pop-up-Meldung immer dann auftritt, wenn Dateien gespeichert, geöffnet oder kopiert werden - Aktionen, bei denen Intel Optane eigentlich als schneller Flash-Cache zum Einsatz kommt.

Windows Update unterbindet Patch

Microsoft empfahl auf Twitter, einen aktuellen Treiber für Intel Optane herunterzuladen. Offenbar hat der Konzern das Problem mit einem Update behoben. Die zuletzt aktualisierte Firmware-Version 3.0.9 ist allerdings vom 1. Mai 2020 und kann daher nicht das erst später verteilte Windows-Update adressieren.

Windows 10 unterbindet daher seit einiger Zeit das Mai-2020-Update für Geräte, die Intel Optane nutzen. Trotzdem ist es möglich, das Update durch andere Tools manuell zu erhalten. Dabei sollte es sich zumeist um Notebooks handeln, da OEMs öfter den Zwischenspeicher in ihre Geräte einbauen. Ob Intel Optane in einem System ist, kann im Geräte-Manager von Windows-10 verifiziert werden. Der Cache sollte sich als NVMe-Device unter dem Reiter Laufwerke melden.

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